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Sons of Scotland > Anwesen der Eshtons

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Hamish McLeod
McLeod
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Geschlecht: Geschlecht:männlich

Anmeldungsdatum: 20.05.2007
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18.05.46 Mittwoch, Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Ob er sie ihr verraten würde? Hamish Lächeln wurde schnell zu einem schmunzeln. Er drückte ihren Oberkörper enger an sich, während er lachend versuchte noch immer in ihre Augen zu schauen.
Sein blinzeln zwang ihn dazu, wieder ruhiger, wenn auch nicht ernster zu werden.
Oh, Lizzy.
Gut, dass sie nicht direkt auf dem Weg durch den Park standen und sich umarmten, dachte Hamish im Moment. Denn er wollte eben den nicht loslassen, weil er so schön war.
Weil sie so schön war.
Hamish fand auch schön, dass Lizzy die schottischen Worte, zwei an der Zahl schön fand, trotzdem sie sie nicht verstanden hatte. Er streichelte mit einer Hand zärtlich über ihr glattes, zu einem Zopf hochgestecktes Haar. Es war genauso weich, wie immer.
Und Hamish ahnte mit Gewissheit, es würde nach Lavendel riechen. Wenn er es darauf hätte anlegen wollen. Das aber lag ihm fern.
Er neigte den Kopf zu ihr, küsste ihre Lippen langsam und auskostend. Er war dabei sehr zärtlich, schmeckte die Frühlingswärme, die in der Luft lag. Alles um Hamish herum war von einem süßlichen Duft erfüllt. alles war einfach nur … so wie es nicht gewesen war.
„Mo cridhe…“, flüsterte er zwischen ihren und seinen Mund, nachdem er sich hatte dazu durchringen können, diese passende Verbindung zu lösen. „An-diugh… tha thu a'coimhead brèagha.“ Hamish küsste ihre Wange sanft, nachdem er seine Worte mit Taten unterstrichen hatte, indem er Lizzys Augen kurz, aber eingehend begutachtet hatte.
Das brennen in seiner Brust schwoll zu einem Feuer geahnten Ausmaßen.
Hamish würde sie nicht mehr loslassen wollen, nie wieder…
„'S toil leam gu mòr thu, Lizzy!“ Hamish lachte warm und tief, bis seine blauen Augen wieder zu ihr sahen. Er hielt sie noch immer fest im Arm, beugte sich zu ihrem Ohr. Von dem versuch, sehr leise zu sprechen und der inneren Anspannung, die mehr und mehr aufkam, war Hamish’ s Stimme nicht mehr als ein rau brummendes Flüstern aus seiner Kehle
„Tha uam thu bhi sona, graideag.” Er berührte die weiche Haut ihres Ohrläppchens mit seiner Zungenspitze, musste dabei unweigerlich grinsen, als er Lizzys Reaktion darauf in seiner Umarmung spüren konnte. „A bheil sin a' còrdadh ruit?“, fragte er dagegen rein rhetorisch, nachdem der Schauer verklungen war, der ihren Körper hatte zittern lassen.
„Lizzy… Thuit mi ann an gaol.“ Nachdem sein Bart über ihre Wangegekitzelt hatte, küsste Hamish sich den Weg frei bis zu ihrem Halsansatz.
Er selbst wusste, wie sehr jede Faser seines Körpers nach nicht mehr, als nach ihr verlangte. Er fühlte seine innere Erregung, die unerträglich wurde und ihn beinah den Verstand kostete.
„Du fehlst mir, jede Sekunde, ist nicht du bei mir.“ Hamish Worte waren dünn. Er bändelte soeben mit dem Auf und Ab ihres Oberkörpers zwischen dem Ausschnitt ihres Kleides und ihrer Schulter an.
Da war es verständlich, dass seine Konzentration nachließ.
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Diarmid? ... Seife?... Was... ??

Beitrag 23.05.2007, 00:44
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Lizzy Eshton
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18.05.46 Mittwoch, Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Hamish gab ihr keine direkte Antwort auf ihre sicherlich viel zu direkte Frage, aber sie konnte dennoch in seinen Augen diese Wärme lesen, die auch ihr Herz erfüllte, wenn er sie lächelnd näher zu sich zog und fest im Arm hielt.
Sie mochte das, wenn er sie so umarmte.
Es war so ein Augenblick, indem man einander so nah, wirklich viel teilte.
Sie kannte es nicht, dass Mann und Frau diese Nähe, dass sie einander dieses Gefühl geben konnten.
Lizzy kannte es erst mit ihm und sie war sich nicht sicher, inwiefern das daran lag, dass er war wie er war.
Anders und so wundervoll.
Oder schottisch, wie ihr seine Worte verrieten, denn diese waren erneut in jener Sprache gesprochen, die so fremd und gleichzeitig schön aus seinem Mund klang, selbst dann wenn Lizzy nicht ein Wort verstand, von dem was über seine Lippen kam.
Das sie ihm genau so gerne zuhörte, wie ihn zu küssen, spürte sie, weil sie es dennoch mochte, dass er den Kuss unterbrach, um zu sprechen.
Aufmerksam, als würde das etwas ändern, betrachtete sie ihn, sah ihm tief in die Augen, während er redete.
Sie hatte nicht einmal den Ansatz einer Idee, was er ihr sagte, aber Lizzy fühlte, dass das nicht wichtig war.
Alles was er sagen wollte, stand auch in seinen Augen, der Art wie er sie festhielt, der Zärtlichkeit, die jeder seiner Berührungen inne war.
Sie hätte am liebsten geseufzt, aber sie verbat sich jedes Geräusch, um die Stimmung nicht kaputt zu machen, die entstanden war.
Sie hatte etwas gänzlich Verzaubertes.
So wunderschön, dass Lizzy nicht wollte, der Moment ginge vorbei.
Sie wollte nicht dass er endete, am liebsten niemals, egal wie töricht das war.
Sie spürte den Schauer wohliger Erregung, der ihren Körper durchwanderte, als er ihr Ohrläppchen berührte und sie biss sich unterdrückt auf die Lippen, während ihre Hände in seiner Umarmung nach Halt suchten.
Sie fühlte sich auf wunderbare wehrlos gegen die Gefühle, die er auslöste, wunderbar, weil sie keine Angst vor ihnen hatte, oder sich wünschte sie wären nicht.
Manchmal, eigentlich immer wenn er nicht da war, dann machten ihre Gefühle ihr Angst, weil sie nicht wusste was sie tun sollte, wenn sie nur noch an ihn denken konnte.
Wenn alles was sie sah, ein Bild seiner Augen, seines Lächelns oder einfach seines Gesichts war.
Wenn sie nichts anderes hörte, als seine Stimme, die ihr zärtliche Worte ins Ohr flüsterte, die sie nicht einmal verstand.
Dann, dann machte ihr all das Angst, weil sie weder wusste, was es bedeutete, noch wie sie damit umgehen sollte.
Was machte man dagegen?
Nicht, dass Lizzy etwas gegen die Gefühle machen wollte, aber sie waren unerträglich schmerzhaft, wenn er nicht in der Nähe war, nicht bei ihr.
Aber wie man sie vertrieb, das schreckliche Gefühl, dass hatte sie bisher nicht herausgefunden.
Jetzt gerade war sie bei ihm und jedes dieser intensiven Gefühle, die sie spürte, wenn er all das tat, nachdem sie sich sehnte, war so groß und wunderbar, dass es ihr die Tränen in die Augen trieb.
Vielleicht auch, weil er erklärte, dass sie ihm jede Sekunde fehlte, wenn sie nicht bei ihm war.
Sie lächelte, musste das Schluchzen, das ihr entwischt war, mit einem leisen Lachen übertönen.
Weil sie viel mehr glücklich, als traurig war.
Denn jetzt war sie hier.
Hier bei ihm und sie wollte nirgendwo anders sein.
Nie mehr…
Sie lächelte, ließ die Tränen, anstatt ihrer Gewohnheit sie wegzuwischen zu folgen, wo sie waren und antwortete stattdessen mit belegter Stimme.
„Ich vermisse dich jede Sekund, die du nicht bei mir bist…heißt es.“
Sie lachte unernst, weil in ihrer Stimme mehr Zärtlichkeit, als wirkliche Belehrung gelegen hatte.
Aber sie musste ihn einfach verbessern, weil er so viele wundervolle Worte hatte und sie kannte nicht eines, um etwas wirklich Schönes zu sagen.
Sie seufzte wehmütig.
„Du sagst all diese wunderbaren Dinge, Hamish und ich kann dir nicht…ich habe keine solchen Worte.“
Sie sah ihn musternd an, auf der Suche danach, dass er sie richtig und nicht falsch verstand.
„Ich kenne nicht die Worte dafür, um…zu sagen was…was du sagst.“
Sie strich mit ihrer Hand über seine Brust und dann seine Wange entlang.
Bald spielten ihre Finger mit seinen dicken, dunklen Locken.
Sie mochte sein Haar, es war so weich und doch so unbändig, wie seine Natur sanft und dennoch rau wirkte.
„Wenn ich hier bei dir bin, dann fühle ich mich ganz.“
Sie sah in seine Augen und lächelte. „Verstehst du was ich meine?“
Sie versuchte zu erklären…wollte es, küsste ihn aber lieber, eindringlich.
Einmal begonnen wollte sie nicht mehr damit aufhören, tat es aber um Luft zu holen.
Lächelnd sah sie ihn an und seufzte erneut, glücklich.
„Ich würde am liebsten nie mehr gehen und doch weiß ich kann ich nicht hier bleiben. Das ist nicht richtig.“ Sie schüttelte den Kopf. „So sollte es nicht sein müssen…so…“
Sie wurde abgelenkt, als sie ihm wieder in die Augen gesehen hatte und nicht anders konnte als ihn wieder zu küssen, diesmal nicht nur sanft und beinahe zärtlich, sondern so leidenschaftlich, als würde etwas in ihr einfach nicht anders können.
Konnte es auch nicht.
„Ich will mit dir zusammen sein.“
Sie lächelte bestimmt zu ihm, während ihre Hände atemlos, über seinen Nacken und unter seinem Hemd, seinen nackten Oberkörper entlang fuhren.
_________________

"Oh, latha math, Hamish."

...

"Sag es nicht!"

"Lilian hat mir von...ihr erzählt. Ich werde trotzdem nicht gehen. Diarmid findet die Idee mit der Seife gut. Ich werde es probieren."

Beitrag 25.05.2007, 21:27
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Hamish McLeod
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18.05.46 Mittwoch, Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Er verstand, was sie meinte. Wie konnte Hamish es nicht verstehen? Der Druck ihrer Lippen auf seinen, den er ohne nachzugeben erwiderte. Er zog Lizzy zu sich und folgte ihrem Beispiel. Er wollte, woran er die ganze Zeit hatte denken müssen.
Sich auflösen, wenn er sie berührte, um dem Verzehren nach ihr endlich entgegnen zu können. Noch nie hatte es ihn so sehr zu einer Frau gezogen, wie zu ihr.
Sie vermochte nur mit ein paar Worten und ihrem Kuss ein Feuer in Hamish zu entfachen, dass nichts mit seiner Lebensfreude und dem dauernden Optimismus gemein hatte, der Hamish eigen war. Es war mehr Leidenschaft, als jene, sie zu wollen. Es war ein Feuer im Herzen, nicht nur eines unter seinem Kilt. wobei das nicht weniger deutlich wurde.
Lizzy unterbrach alles, sich aufbauende und lächelte so zu ihm, dass er selbst dies als äußerst verzehrend empfand.
Jede Sekunde, jeder Augenblick, indem sie nicht bei ihm war, schmerzte so unendlich. Er musste das nicht durch ihre Worte erkennen. Aber er erkannte es in ihren Worten wieder. In der Art, wie sei ihn berührte.
Das Gefühl, dass es nicht richtig war und dennoch alles in ihm danach schrie, er wolle bei ihr sein. So, wie sie bei ihm sein wollte. Er fühlte ihre kühle Hand auf seiner warmen Brust und dachte nicht mehr daran, sie loszulassen. Er ließ sie nicht gehen. Nicht in dem Augenblick… nicht in den Folgenden.
Diese gehörten ihnen. Ihr und ihm. Er legte seine Hand auf ihre, so dass nur der Stoff seines Hemdes die Berührung trennte und löste sich aus ihrer beider Leidenschaft. Nicht unterbrechend, sondern ergänzend.
„Es sind nicht Worte.“ Er schüttelte breit lächelnd den Kopf, als wollte er sie von seinen Worten unbedingt überzeugen. Er schob ihre Hand über seine linke Brust und hielt sie dort.
„Lizzy…“, sprach er sie an, ohne dass er anzweifelte, ihre Aufmerksamkeit läge nicht auf ihm. „Es ist das! … Es ist das Herz.“ Hamish strahlte ihr förmlich entgegen, weil das Gefühl, sie bei diesen Worten anzusehen nicht nur seinen Atem raubte, weswegen er sich hatte unterbrechen müssen, sondern weil ihr Anblick eben das in ihm auslöste.
„Das Herz, mit dem du alles machst.“ Sein glückliches Lächeln glättete sich. Aber anstatt in ihren Augen ernst nach Verständnis zu suchen, biss er auf seine Unterlippe und musterte sie ungeduldig. Er war sehr schlecht im geduldigen Warten, schlechter nur noch im ernsten Suchen nach Antworten in Augen anderer.
Seufzend unterbrach er sich selbst darin und berührte wieder ihre Lippen.
“Lizzy, ich will alle Worte dir zeigen, wenn du es willst.“ Er verschloss ihre mit seinen Lippen und ließ ihre hand los, um seine in ihren Nacken schieben zu können.
„Wenn du lernen willst.“, hauchte er zärtlich auf ihre Oberlippe, die er darauf Folgend küsste, als habe er das noch nie zuvor getan.
Als wäre sie ein Teil von ihm, der zu ihm zurückkehrte. genauso fühlte sie sich an, die englische Lady aus dem Süden, der Hamish begegnet war und die er Lizzy nannte.
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Diarmid? ... Seife?... Was... ??

Beitrag 10.07.2007, 20:31
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Lizzy Eshton
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18.05.46 Mittwoch, Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Lizzy verlor sich beinah in Hamishs Blick. Seine Augen glitzerten so warm im Nachmittagslicht, welches gedämpft durch die Baumkronen fiel und sie konnte nicht sagen, ob sie mehr blau oder grün schimmerten.
Alles was sie wusste war, dass sie für diesen Moment, der Lizzy wie die Ewigkeit schien, nicht aufhören wollte damit in Hamishs Armen zu sein und in seine Augen zu sehen.
Sie fühlte, wie er seine Hand über ihre legte, die noch immer auf seiner Brust ruhte und Lizzy erwiderte sein Lächeln, scheu.
Seine Stimme, die nur ihren Namen sprach, berührte sie so tief, dass sie gerne geweint hätte, ohne dass Lizzy gewusst hätte wieso.
Viele Damen weinten, dass war eine leidliche weibliche Angewohnheit, dass jedenfalls pflegte ihr Vater immer zu behaupten.
Lizzy nahm an, er hatte damit Recht, denn sie hatte noch keinen Mann weinen sehen.
Aber Lizzy wusste auch darum, dass es sich nicht schickte zu jeder Gelegenheit zu weinen, dafür gab es Situationen in denen es höchst unangebracht war, wenn man nicht weinte.
Früher war es ihr beinahe schwer gefallen, sich all die Regeln zu merken, die von ihr verlangen zu den Zeiten so zu anderen wieder anders zu sein.
Aber sie hatte es gelernt, wie jede Frau das tun musste.
Jetzt schien jede Regel nicht mehr zu gelten, die ihr Leben zum einen in diesen goldenen Käfig eines viel zu großen, kalten Hauses presste, zum anderen trotzdem Kontur verlieh.
Dinge an denen sich Lizzy entlang hangeln konnte.
Bei Hamish war all das unbedeutend und doch fiel es schwer einfach zu sein, wie sie war, so sehr sie es wollte.
Sie war so unsicher, wie…wie das ging.
Sie kannte das so wenig.
Er hingegen so viel. Er schien die ganze Welt zu kennen, so wie sie in seinen Augen lag und damit immer zum Greifen nah, wenn sie beide sich nah waren.
Nicht die Worte?
Er sagte es waren nicht die Worte.
Aber wieso nicht?
Es waren die Worte, die er sagte. So wundervolle Worte, die Lizzy nicht kannte und doch fühlte sie dieselben, wenn er sie aussprach.
Trotzdem wirkte Hamish überzeugt bei dem was er sagte, schob ihre Hand über seine linke Brust.
Lizzy konnte seinen Herzschlag hören.
Er ging stetig, pochte laut und sicher gegen ihre Handfläche.
Das Geräusch ließ sie erröten, ohne das sie wusste weshalb.
Sie war ihm schon näher als so gewesen und doch war das alles was gerade zwischen ihnen war sehr intensiv.
Das Herz…
Sie lächelte. Nicht nur wegen seiner Worte, die sie berührten, sondern wegen seines strahlenden Lächelns, dass Lizzy beinahe den Atem raubte.
Alles wurde so eng und jedes Luft holen schien weh zu tun. Fürchterlich weh.
Lizzy kannte das Gefühl nicht. Sie hatte sich noch nie so gefühlt. So ein Rauschen in den Ohren, dass sie kaum etwas mitbekam, außer Hamishs Stimme und nichts anderes mehr sah außer seiner Augen und dem warmen Lächeln.
In diesem Moment war alles so…so viel.
So unheimlich viel und Lizzy fühlte sich so klein unter der Größe des Gefühls.
Das Herz mit dem sie alles machte?
Lizzy versuchte seine Worte zu verstehen.
Sie wusste, sie tat es, aber es war schwer sie zu…nicht zu glauben, aber…
Wie war das möglich?
Wie konnte es das Herz sein, wenn er doch all das kannte, all das in Worte zu fassen vermochte, was ihr Herz sagen wollte, sie es aber nicht schaffte, obwohl es ihr Herz war?
Das erschien ihr nicht richtig und seltsam und doch…
Es musste so sein, denn das was er sagte, fühlte sie. Sie fühlte es auch wenn es Hamish Worte waren.
Ihre Herzen waren gleich. Schlugen im selben Takt, auch dann wenn er sie küsste und Lizzy das hungrig nach Liebe erwiderte, die sie in ihm gefunden hatte.
Es gab keinen Zweifel daran, dass sie Hamish liebte und im Moment wollte sie sich von dieser Gewissheit keine Angst machen lassen.
Nicht in diesem Augenblick.
Sie vernahm seine gehauchten Worte, spürte seine Berührung, das Saugen an ihrer Oberlippe und hörte ihr leises Stöhnen.
In dem Moment hätte Lizzy zu allem ja gesagt, was er vorgeschlagen hätte, solange es nur bedeutete sie und er wären zusammen.
Oh Hamish…
Sie wollte seufzten, weinen und lachen und das alles gleichzeitig.
Statt sich für eines zu entscheiden, oder alles drei zu tun, erwiderte sie einfach seinen Kuss, vergrub ihre Finger, ihn umarmend, in seinem Locken und drückte ihren Oberkörper an den seinen.
Sie wollte so sehr zu ihm gehören. Sich in seinen Armen auflösen und für immer mit ihm in seinem Versteck liegen, als müsse sie nie wieder zurück in die Welt, die ohne Hamish keinen Sinn mehr zu machen schien.
„Ich will sie wissen.“
Sie sah ihm in die Augen. „Ich will sie alle wissen, Hamish.“
Sie sprach die Worte mit Bedacht und dennoch offensichtlicher Sicherheit aus.
Sie küsste ihn erneut, als wolle sie nicht weiter reden, unterbrach sich nach verzehrenden Momenten, aber trotzdem noch einmal.
„Ich will sie alle lernen.“ Ihre Worte waren ein Flüstern, während ihre Lippen seine fanden und zu seinem Hals wanderten, bald in sein Ohr hauchten.
„Sag mir, ich liebe dich auf Gälisch, sag mir wie ich es sagen kann, Hamish, bitte.“
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"Oh, latha math, Hamish."

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"Sag es nicht!"

"Lilian hat mir von...ihr erzählt. Ich werde trotzdem nicht gehen. Diarmid findet die Idee mit der Seife gut. Ich werde es probieren."

Beitrag 13.07.2007, 14:19
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Hamish McLeod
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18.05.46 Mittwoch, Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Er schloss die Augen, atmete leise seufzend ein und erlebte einfach das heiß brennende Gefühl in seiner Brust, dass sich in alle Teile seines Körpers ausdehnte und ihn am ende völlig frei sein ließ.
Lizzys Atem noch immer an seinem Hals fühlend, formten seine Lippen ein breites Lächeln, das beinah einem Grinsen ähnelte.
Er straffte den Griff um ihren schmalen Körper. Alles würde er ihr verraten, wenn sie es wissen wollte.
Und wollte sie es lernen, dann sowieso.
Er gab sein Herz für sie.
Er wusste es so sicher, wie die Sonne am Morgen aufging. So sicher, wie sie darauf am Abend wieder am Horizont versank.
„Lizzy,“ Sein raues Flüstern war eine Aufforderung an sie, sie solle zu ihm sehen. „Komm mit mir.“ Er traf mit seinen Augen auf ihre. In ihnen flackerte eine tiefe Leidenschaft, wenn er sie ansah.
Einen Atemzug lang stand die Bitte aus seinem Herzen zwischen ihnen, dann löste Hamish sich lächelnd, nahm sie an die Hand. Er entfernte sich einen Schritt.
Erneut zu ihr sehend, klang er nicht mehr so ernst und hingerissen.
„Komm mit!“, forderte er sie heiter und lebensfroh auf, ihm zu folgen. Mit breitem Lächeln ging er voraus, zog Lizzy nicht hinter sich her. Sie folgte ihm bis zu dem Platz, an dem sie sich gestern Nacht geliebt hatten.
In der Drehung seines Körpers zu ihr, zog er Lizzy wieder zu sich. Er sah sie an, als bedeckte er sie allein in der Art, wie er sie ansah mit zärtlichen Küssen.
„Ich kann nichts sagen.“, stellte er schließlich fest, als er bemerkte, wie er immer wieder versuchte, die feinen Linien ihres Gesichts zu verfolgen und sich regelmäßig in der Betrachtung derer verlor. „Du bist so schön.“
Hamish lächelte sicher mit seinen Augen, setzte sich auf den Boden und verschränkte die Beine. Er sah zu ihr auf.
„Wenn du dich nicht setzt, fange ich an, unter das Kleid zu schauen.“, betonte er gewiss und grinste auffordernd.
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Diarmid? ... Seife?... Was... ??

Beitrag 13.07.2007, 16:07
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Lizzy Eshton
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Hamish und Lizzy  Antworten mit Zitat  

18.05.46 Mittwoch, Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Lizzys Augen ruhten begierig eine Antwort zu bekommen auf Hamishs sanften Gesichtszügen, die sich zu einem ausgelassenen Grinsen zierten.
Lizzy mochte, wenn Hamish so lächelte.
Es war so offen, ehrlich und unbedarft. Es war ein Lächeln bei dem man nicht die Augen zu Boden senkte, weil es die Höflichkeit oder Maßregeln es wollten.
Es war ein Lächeln bei dem man die Augen senkte, weil einem das Herz offen und warm wurde und man Angst davor hatte, was der andere in den eigenen Augen in diesen Momenten an Gefühlen sehen konnte.
Das war jedenfalls der Grund weshalb Lizzy den Blick, begeistert schmunzelnd, senkte.
Sie sah jedoch wieder zu Hamish auf, als dieser ihren Namen aussprach.
Wie immer tat er das auf diese Art, die ihr Herz schneller schlagen ließ.
So viel Wärme lag in seiner Stimme und noch viel mehr Sicherheit in seinen Augen.
Nichts hätte in diesen Momenten falsch an dem sein können, was zwischen ihnen war.
Lizzy verspürte keinen Zweifel an dem was sie für Hamish zweifelte und auch nicht an der Echtheit der Gefühle, die sie in seinen Augen sah.
Alles was dort stand war sanft, warm und ehrlich.
Alles ließ ihr Herz schneller klopfen und sie zurück lächeln, weil sie es mochte.
So sehr mochte.
Das ‚komm mit mir’ traf Lizzy unerwartet und es zog tief in ihrer Brust.
Sie hatte nicht mit diesen Worten gerechnet und war nicht auf sie vorbereitet und dennoch…
Es gab in diesem Augenblick und nur eine Antwort Ja, tausend mal ja, Hamish!
Lizzy war außerdem überzeugt, dass es immer nur diese eine Antwort, nur diese eine Möglichkeit gab.
Sie würde mitkommen.
Überall hin.
Mit Hamish würde sie auch bis zum Ende der Welt gehen, wenn er dort hin musste und sie fragte, ob sie mit käme.
Sie könnte ihn auch gar nicht mehr loslassen.
Sie wollte es ebenso wenig.
Lizzy erkannte in Hamishs Augen, dass ihre Antwort die er nur ahnen konnte sie noch enger zusammen führte, sie enger verband.
Dann löste er die Verbindung in dem er wieder breit lächelte und weit unernster und dafür bestimmter Lizzy aufforderte mit zu kommen.
Obwohl Lizzy ihm anstandslos folgte, glaubte sie nicht mehr daran, dass Hamish noch ihre eigene Frage beantworten würde.
Warum er es hingegen nicht tat, dass wusste Lizzy nicht genau zu ergründen.
Ob es Absicht war, mit der er ihre Frage umging und ihr auswich, oder ob er einfach weiter gelebt hatte und die Frage schon wieder vergessen war in all den schnellen, schönen Momenten?
Er hatte es ja schon einmal getan und Lizzy hegte Zweifel daran, ob es wirklich daran liegen konnte, dass er so sprunghaft war.
Hamish wirkte nicht wie jemand, der ihre Frage vergaß und so schnell weiter zog von einer Sache zur nächsten.
Aber wieso sollte er versuchen einer Antwort auszuweichen?
Warum sollte er Bedenken haben ihr zu sagen, was zum Beispiel ‚ich liebe dich’ auf Gälisch hieß.
Wenn sie es auf Englisch sagen konnte, wieso wollte er verhindern, dass sie es in seiner Sprache ebenfalls aussprechen konnte?
Lizzy fand für diese Fragen keine Antworten, für Hamishs Verhalten keine Begründung, fügte sich darin, dass er es eben nicht tat und folgte ihm grübelnd.
Ihre Gedanken verliefen sich zusehends, als er Lizzy aus einer Bewegung heraus an sich zog und ihr fest in die Augen sah und anschließend die Züge ihres Gesichts auf eine Art streifte, die wirke als bedecke er sie mit mehr als Blicken.
Lizzys Körper kribbelte und sie konnte spüren wie ihre Wangen sich rosa färbten.
Ihr waren Hamishs Blicke nicht unangenehm, aber es war nicht angemessen, noch weniger waren es die Gefühle, die sie dabei verspürte.
Lizzy hätte sie unterdrücken, sie gar nicht besitzen dürfen, aber sie war vollkommen machtlos und diesen wehrlos ausgeliefert.
Alles in ihr sehnte sich nach Hamish.
Sie wollte in umarmen, sie wollte ihn küssen und seine Haut auf ihrer spüren.
Sie wollte das teilen, was sie gestern Nacht wie in einem kostbaren und zerbrechlichen Traum geteilt hatten.
Dieses wundervolle Gefühl nicht mehr Lizzy zu und Hamish zu sein, sondern eins.
Das Gefühl dieselbe Luft zu atmen, den gleichen Herzschlag zu teilen.
Sie wünschte sich all das so sehr und auf eine Art, die ihr unbegreiflich und zugleich ein wenig Angst machte.
Konnte so etwas richtig sein?
Durfte sie das überhaupt?
Aber Lizzy konnte keine Zweifel haben, wenn sie Hamish dabei ansah, wenn er erklärte, er könne nichts sagen und sie sei so schön.
Er sagte dies auf eine Weise, die weder Schmeichelei glich, noch wirkte er als wolle er ihr einfach ein Kompliment machen, weil Männer das so taten und es von ihnen erwartet wurde.
Er wirkte nicht, als sage er es nur, weil er glaubte Lizzy wolle das hören, sondern weil er es sagen wollte!
Das berührte sie auf ehrliche und tiefgehende Art, die sie gleichzeitig seufzen und lächeln ließ.
Oh wie sehr liebe ich dich Hamish McLeod.
Lizzy musste erneut seufzen, sah ihm dabei zu, wie er sich ins gras fallen ließ.
Wie sehr wünschte ich, ich könnte es dir sagen in deiner Welt, damit du es niemals leugnen kannst.
Ja, wie sehr wünschte sie das.
Wie sehr.
Abgelenkt musste Lizzy ehrlich lachen.
So, würde er, also?
„Waaaas?“ Ihre Stimme hatte einen kindlichen Ton, der Verblüffung und Schamgefühl miteinander verband, dabei fröhlich und unernst klang.
„Das würdest du nie tun.“
Auch wenn dies keine Frage, sondern Aussage war, schwang deutliche Unsicherheit darin mit, die nicht klang, als fände sie Hamish unmöglich.
Wie auch.
Sie spürte viel zu deutlich wie sehr sie sich nach seiner Liebe sehnte.
Danach ihm alles sagen zu können was ihr Herz bewegte.
Als sie zu ihm kam und sich neben ihn setzte, klang Lizzy versucht ernst, es gelang dabei nur schwerlich.
„Du bist ein unmöglicher Junge, Hamish.“
Sie sah ihn Stirn runzelnd an. „Du weißt doch sicher, dass sich so etwas nicht gehört.“
Einen Moment betrachtete sie Hamish lächelnd, dann traute sie sich ihrem Gefühl nachzugeben und küsste vorsichtig und kurz Hamishs Lippen.
Das Gefühl war intensiv und vibrierte trotz der Kürze lange nach.
„Du antwortest nicht auf meine Frage, Hamish? Glaubst du nicht, ich meine es ehrlich?“
Sie sah ihn aus großen Augen an und ihre Stimme zitterte leicht.
Sie wollte nicht, dass er an ihr zweifelte.
Das durfte er nicht tun.
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"Oh, latha math, Hamish."

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"Sag es nicht!"

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Beitrag 13.08.2007, 13:58
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PP: Lizzy und Hamish

Ein unmöglicher Junge?
Hamishs breites Schmunzeln war bei dem Gedanken noch immer nicht verklungen. Lizzys Tonfall war neu für ihn, doch fand er, er passte so gut, wie sie zu ihm. Und das ‚gut’ war nicht wenig. Denn genau genommen waren sie füreinander bestimmt. Er hatte es gewusst, seitdem sie für seinen Bruder Malcolm in Hamishs verborgener Anwesenheit das erste Mal Kuchen gebracht hatte. Hamish hatte schon auf den ersten Blick seine Augen nicht von ihr lassen können.
Jetzt fiel es ihm schwer, nicht seinem Gefühl freien Lauf zu lassen, das ihn ständig so breit grinsen lassen wollte, dass ihm die Wangen schon schmerzten.
Es war einfach alles an ihr, jeder Gedanke, sie in seiner Nähe zu wissen.
Und so nah, dass sie sich auf gleicher Augenhöhe mit Blicken begegneten, fiel es ihm schwer, sie anzusehen und sie nicht küssend an sich zu ziehen, wenn sie feststellte, er wisse doch sicher, dass sich so etwas nicht gehöre.
Hamish nickte bestimmt und unterstrich seine Haltung mit einem nachdrücklichen „Aye!“.
Natürlich wusste er, was sich gehörte.
Und doch hätte er nicht gewusst, ob er es nicht versucht hätte, einen Blick unter ihre Röcke erhaschen zu können.
Es heiligte wohl der Zweck die Mittel.
Denn um ihren Unterrock zu sehen, musste er es nicht auf diese Weise anstellen. Um sie jedoch dazu zu bekommen, sich neben ihn zu setzen, war das Mittel durchaus angemessen.
Das hätte ihn beinah lachen lassen, in seinen blauen Augen schlug sich das funkeln nieder, von dem er in diesen Momenten ergriffen wurde. Doch er zwang sich, mit Daumen und Zeigefinger immer wieder sein Kinn reibend, ernst zu bleiben, nachdem er diesen Kampf mühsam gefochten und halbherzig siegreich gewesen war.
Den Kopf leicht geneigt, versuchte er, entspannt zu bleiben. Und wie sich herausstellen sollte, war es allemal gut, dass Hamish es versucht hatte und dabei konzentriert den Wind in ihrem blonden Haar gefolgt war, wie der mit diesem spielte. Lizzys Haar war glatt und sehr fein, so dass der Wind immer leichtes Spiel mit Strähnen hatte, die sich schnell aus den Haarnadeln lösten.
Lizzy…
Ihre weichen Lippen, in einer sanften Berührung die ganz von ihr ausging auf seinen, überraschte Hamish und hob ihn gleichzeitig in einen Himmel, dessen Umrisse er nach diesem Kuss nur erahnt hatte.
Sein Herz, das er ihr geschenkt hatte, war viel zu wenig. Wie viel sie verdiente, lag in ihrer Berührung, die er nicht erwiderte, aus Angst, diesen Moment zu zerstören.
Es war so zerbrechlich, was gerade in ihren Händen lag. Seine Augen trübten sich vor Verlangen, dass er in sich spürte, wenn sie seine Haut berührte. Er schloss die Lider in einem seichten Atemzug, der einem Seufzen ähnelte.
Auch als sich ihr Mund von ihm schon längst entfernt hatte, schwelgten Hamishs Sinne blind in dem Atemzug, den sie soeben geteilt hatten. Der Duft von Lavendel lag in seiner Nase, auf seinen hitzigen Lippen schmeckte er die warme Zärtlichkeit ihrer Berührung, die für alles stand, was Lizzy war. Und er konnte es doch nicht in Worte fassen.
Er verzog seinen Mund zu einem Schmunzeln, noch bevor Lizzy sagte, er weiche ihrer Frage aus.
Er fragte sich nach der Frage, forschte und schlug schließlich die Augen auf, als das Zittern ihrer dunklen Stimme ihm klar zeigte, sie meine es ernst.
Unverstanden, zog er die Brauen zusammen. Nicht missmutig, sondern im Versuch nachzuvollziehen, wie sie annehmen könnte, er denke, sie meine es nicht ehrlich.
Hamishs Blick verfing sich in ihren groß gewordenen Augen, die so noch viel mehr von ihrer wirklichen Schönheit zeigten.
In dem Augenblick, in dem sie so zerbrechlich wirkte, so verletzlich, rügte Hamish sich selbst dafür, so leichtfertig gewesen zu sein.
Es sollte ihr nicht so gehen. Sie sollte nicht so fühlen und vor allem, sollte sie nicht annehmen, er denke dies. Hamish strich sich eine Strähne seines Haars, die sich gelöst hatte, hinter sein Ohr.
Auch wenn er ein Mann war, ihn somit keine Schuld traf, wenn Frauenzimmer sich von den Worten eines Mannes verletzt fühlten, spürte er das Verlangen, sich zu entschuldigen.
Seine Stimme zitterte vor sentimentaler Eindringlichkeit.
„Lizzy…“ Er schüttelte den Kopf leicht, beugte sich dabei zu ihr. „ Lizzy…“, wiederholte er ihren Namen erneut flüsternd.
„Lizzy, sag so was nicht. Sag nicht, Lizzy, dass ich so etwas glaube.“ Er drückte seine Lippen auf ihre Wange, schloss die Augen. „Bitte, Lizzy…. Bitte Lizzy, ich liebe dich. Ich will es zeigen.“
Die letzten Worte brannten in seiner Brust und es war, als schnürte ihm etwas Unbekanntes und Übermächtiges die Kehle zu.
„Ich liebe dich.“ Nach einem reglosen Atemzug, der gezwungen aus seiner Lunge kam, als entledige Hamish sich jedem zu schweren Gedanken, begannen seine Mundwinkel sich wieder zu heben. In der noch immer anhaltenden Berührung ihrer weichen Haut, auf der sich die Note Lavendel mit dem zarten Geruch von Puder mischte, verzog sich sein Mund zu einem ausgeprägten Lächeln.
Hamish hatte noch nie vermocht, lange schwermütig oder traurig zu sein. Er sah viel mehr, wie wenig Zeit ihnen beiden blieb.
Wann würde Lizzy zurück müssen?
Er drehte seinen Körper so, dass er in der zu ihr gebeugten Haltung sichereren Stand auf seinen Fußballen haben würde, legte seine gewonnene Hand auf ihre Wange. Er entfernte sich von Lizzys Gesicht, gerade soweit, das er in ihre Augen blicken konnte.
„Tha gaol agam ort.“ der Schwung seines Mundes war weicher und gehörte in diesem Augenblick deutlich zu den Linien seiner sanften Augen, die in seinem Wesen sooft untertauchen konnten. Er musste nicht erklären, was er gesagt hatte, sondern begann, die Worte zu wiederholen. Bei dem leisen ‚tha’, hielt er sich an ihren Augen fest, bei ‚gaol’ glitten seine Finger über den Ausschnitt ihres Kleides auf ihre Brust und blieben auf ihrem Herz liegen. Er nahm ihre Hand, legte sie auf seine Brust.
„Tha gaol agam…“, säuselte er rau zwischen sie.
„… agam ort.“ Ausatmend küsste er sie mit dem Gefühl, dass seine Worte in ihm ausgelöst hatten.
Für immer…
Er wollte sich ein wenig weiter zu ihr beugen und verlor doch das Gleichgewicht. Voneinander nicht loslassen wollend, vermochte Hamish gerade noch, sie beiden mit sich zu reißen, so dass Lizzy auf ihm landete, anstatt, er auf ihr.
Das drückte die Luft schlagartig aus seinen Lungen und atemlos musste Hamish plötzlich laut lachen, obwohl er wusste, er sollte lieber still sein, damit niemand sie hörte. Er zudem nicht an seinem eigenen Lachen ersticken würde.
Tränen sammelten sich in seinen Augenwinkeln und er fasste keuchend seine Beherrschung und krallte sich in sie. Als das nicht zu helfen schien, legte er seine Arme um Lizzys Taille und umarmte sie fest, so sehr sein Gefühl ihm sagte, er solle es tun.
Am liebsten hätte er sie nicht mehr losgelassen. Er öffnete die Augen, blinzelte die Freudentränen weg, denn noch immer klang auch ihr versucht unterdrückter Aufschrei im Fall in seinen Ohren.
„Tha gaol agam ort, mo cridhe!”, stellte er mit rauem, aber ehrlichem Nachdruck in seiner vom lachen heiseren Stimme fest.
„Ich weiß davon. Du meinst es ehrlich.“
_________________

Diarmid? ... Seife?... Was... ??

Beitrag 18.08.2007, 20:25
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Lizzy Eshton
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Lizzy und Hamish  Antworten mit Zitat  

18.05.46 Mittwoch, später Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Lizzy sah deutlich wie Hamishs Schmunzeln verebbte.
Sie fand dies schade, weil sie sich in dem Anblick seines sanften Wesenszugs, dass scheinbar in jeder Situation Freude ausstrahlte, zu verloren begonnen hatte, aber sie ahnte auch weshalb Hamishs Blick ernster wurde.
Jetzt bereute Lizzy ihre forschen Worte, die sich so gar nicht gehört hatten.
Sie sollte sich schämen.
Ihm etwas davon erzählen wollen, was sich gehörte und dann benahm sie sich so gar nicht, wie es sich für eine gute Frau ziemte.
Man durfte einem Mann solche Dinge nicht unterstellen. Vor allem nicht jemandem wie Hamish. Er war doch schon so anders, so viel … so viel einfühlsamer auf eine Art, die Lizzy nicht einmal in Worte fassen oder ganz verstehen konnte.
Er sagte all diese wunderbaren Dinge und in seinen Augen stand, wie wahr er sie meinte. Was für ein Recht hatte sie mehr zu fordern?
Wie konnte sie ihm unterstellen, er glaube ihren Gefühlen nicht, so wie sie doch darum wusste, dass sie den seinen vertraute.
Nein, es war nicht richtig gewesen von ihr!
Jetzt schämte sie sich und auf ihren Lippen lag bereits eine Entschuldigung, die sie aus tiefstem Herzen vorbringen wollte, als Hamish ihren Namen leise aussprach und zwischen sie stellte.
Sie sah wie er sich zu ihr beugte und Lizzy hielt den Atem an, bei dem was seine Nähe in ihr auslöste.
Seine Augen waren so freundlich, so warm und sanft wie das Glitzern eines verwunschenen Sees, den sie aus irischen Märchen kannte, die ihre Mutter immer erzählt hatte, dann wenn Charles mit seinen Freunden unten im Saal Grand Hazard spielte.
Lizzy wusste nicht mehr im Einzelnen, um welche zauberhaften Dinge es sich in den Erzählungen gehandelt hatte, aber sie wusste das Hamishs Augenfarbe diesem einen See glich, den ihre Mutter in einer Geschichte erwähnt und beschrieben hatte.
Sein erneutes Flüstern ihres Namens traf Lizzy mitten in ihre Gedanken und rührte so tief in ihrem Herzen, dass sich ihr dieses fest zusammen zog.
Es war als habe sie die Korsage zu fest geschnürt und bekomme nun keine Luft mehr.
Es war ein seltsames Gefühl, dass weh tat und doch sie so sehr zu erfüllen mochte, dass sie sich wünschte er würde nie wieder damit aufhören ihren Namen zu flüstern.
Wie konnte das alles sein?
Wie passierte das alles, das so wirklich war und doch so unwirklich in der Welt anmutete, die Lizzy kannte und kennen gelernt hatte.
Nichts von dem was hier zwischen ihr und Hamish passierte hatte dort Platz und es lag nicht daran, dass er Schotte war und sie Engländerin.
Nicht auf die Art, die der Krieg symbolisierte, der ihre beiden Völker mit so viel Hass trennte.
Lizzy hatte darüber seit der Begegnung mit Diarmid McLure wieder nachdenken müssen und sie hatte sich beschämt gefühlt bei der Befürchtung und Sorge, wie sehr Hamish, sein Bruder Malcolm und der andere schottische Freund, der zu den drein gehörte, sie hassen mussten, oder zumindest alles hier, dass sie gefangen hielt in einer Welt, die sie nicht duldete und so sehr verachteten.
Diese Gedanken hatten ihr Herz schwer werden lassen, jedoch nie so schwer, wie es sich jetzt anfühlte, aber auf gänzlich positive Art.
Positiv, wenn Hamish sie so eindringlich und sanft bat, nicht zu sagen, was sie gesagt hatte.
Sie wollte etwas sagen, sie wollte sich endlich entschuldigen, aber der Anflug von heißen Tränen in ihrer Kehle schnürten ihr diese zu.
Es brannte so intensiv, dass sie sich kaum zu schlucken, kaum zu atmen wagte.
Oh Hamish, was tust du mit mir…
Was tat er nur.
Wie konnte er all das auslösen, sie so fühlen lassen, dass…das sie nichts und doch gleichzeitig die ganze Welt fand, wenn er ihre Wange mit seinen Lippen küsste und es wie das Geheimnis der Existenz anmutete, von der sogar die Bibel in so manchem Loblied sprach.
Wie konnte er das?
War es das…
Diese drei Worte?
Waren sie die Antwort auf ihre Frage?
Vielleicht.
Vielleicht konnte Hamish all diese wundervollen Dinge, weil er sie liebte.
Vielleicht weil sie sich beide liebten und es genau so sein sollte zwischen Menschen, die so füreinander empfanden.
So musste es sein, denn Lizzy konnte nicht glauben, dass sie es anders sehen, dass sie sich anders fühlen konnte wie jetzt, da ihr vor Glück Tränen, die Wange hinunter liefen und sie längst vergessen hatte, wie dumm sie gewesen war noch dümmere Fragen zu stellen, als sie gerade fassen konnte.
All das war so unbedeutend, wenn er mit so viel Herz, mit so viel Gewissheit und Zärtlichkeit ihr seine Liebe gestand, dass Lizzy sich wünschte dieser Moment würde einfach nie mehr vorbeigehen.
Sie wollte für immer hier bei ihm sein. Seine Hände streicheln, seine Mundwinkel entlang fahren, die immer so heiter lächelten.
In seinen Augen versinken, wenn sie sicher in seinen Armen lag und es sich anfühlte, als könne nichts in der Welt ihr passieren.
Sie wollte ihn küssen, wie sie es eben getan hatte und die Liebe zwischen sich wissen, die sie so sehr verband.
Sie wollte dass er sein Gesicht in ihrem Haar vergrub, wenn er sie liebte, so wie er es gestern getan hatte und ihren Namen dabei auf so eine Art aussprach, die sie nie zuvor gehört hatte.
Erleichternd und gleichzeitig verzweifelt; geschafft und gleichzeitig glücklich; erfüllt und gleichzeitig so voller Sehnsucht.
Sie wollte all das jetzt und für immer.
Lizzy spürte wie Hamishs Lippen begannen ein Lächeln zu formen.
Sie spürte dies, weil diese immer noch an ihrer Wange ruhten und Lizzy die feinen Regungen auf ihrer prickelnden Haut fühlen konnte.
Sie konnte das breite Lachen vor sich sehen, ohne dass sie es sah. Aber Lizzy wusste, wie Hamish aussah, wenn er so lächelte, wie es sich jetzt anfühlte.
Sie wusste wie wundervoll heiter und fröhlich er wirken konnte, ohne dass das dunkel vibrierende Lachen ihn dabei begleitete.
Als sich seine Lippen lösten, sah auch Lizzy auf und begegnete seinen Augen, die dieses Lächeln aufgegriffen zu haben schienen und sanft auf ihr ruhten.
Sie fühlte wie ihr Herzschlag schneller schlug, ohne dass sie auch nur ahnte warum dies so war.
Vielleicht waren es seine Augen, vielleicht auch nur der Moment, der sie noch immer so tief berührte.
„Tha gaol agam ort.“
Lizzy hielt den Atem an, als sie diese Worte hörte, die wie das Flüstern des Windes klangen.
Ihr Herz klofte so fest, als säusele es die Worte wie ein Echo wieder. Beinah so, als kenne es die Bedeutung, als kenne es jedes Wort und habe nur darauf gewartet, dass Lizzy sie erfuhr, um sie auch mit ihrem Geist und nicht nur dem Herzen teilen zu können.
Das schien vollkommen unmöglich und doch…
Es klang alles so sicher.
So gewiss, als habe sie es nie anders erwartet, als diese vier Wörter, die ihr so fremd waren, wie sie vertraut klangen.
Aber wie hätten sie es sein können?
Fremd oder nicht richtig?
Wie, wenn sie so sehr zu ihm gehörten?
Zu Hamish dem Schotten, den sie liebte. Ihre Hand auf seinem herzen ruhend, spürte Lizzy, was sie nie anders angenommen hätte. Hamishs Herzschlag pochte mit dem Klang derselben Worte.
Tha gaol agam ort!
Worte, die sie zu kennen schien, wie eine Melodie, die ihr Herz berührte, erfasste und nie wieder verklingen konnte, jetzt das sie erweckt war.
Schon wieder musste sie darüber weinen, während sie Hamishs Wiederholungen lauschte und kaum wusste ihr Glück zu fassen.
Wie konnte sie ihm sagen, was es ihr bedeutete?
Sah er das?
Er musste!
So wie er sie küsste, konnte es gar nicht anders sein.
Alles was sie sich wünschte, alles was sie empfand und damit verband lag in diesem Kuss, den sie teilten. Der Moment war so kostbar, so intensiv und so kurz er vielleicht nur sein mochte, erschien er Lizzy so lang wie ein ganzes Leben.
Ein Leben, indem ihr Herz nur ihm gehörte und es nichts außer ihrer Liebe gab. Eine Welt in der diese Worte alles waren was zählte. Lizzy wollte das so gerne und jetzt gerade ließ sie diese Welt nicht los.
Hamish ebenso wenig, auch wenn er das Gleichgewicht verlor und sie abrupt mit sich riss.
Ihren erschrockenen Aufschrei konnte sie nicht verhindern, auch wenn er sie so schnell drehte, dass sie nicht wie es eigentlich passiert wäre unter ihm, sondern auf ihm landete.
Noch immer schlug ihr Herz, diesmal vor Aufregung, schnell und sie musste sich noch von dem Schrecken erholen, während sie bereits Hamishs lautes Lachen erreichte.
Sie schloss die Augen und nahm jede gurgelnd raue Silbe auf. Bei jede vibrierte es nahe ihrem Herzen, weil sein Brustkorb sich angestrengt unter ihrer Last bewegte.
Oh, Hamish! Verlass mich nicht, ich bitte dich verlass mich nicht.
Der Gedanke drängte sich spürbar auf, wenn er sie so fest umarmte und sie spürte, wie deutlich er sie nicht mehr loslassen wollte.
Sie wünschte sich hingegen so sehr er würde es nie mehr tun.
Sie sah erst wieder, die Augen öffnend, zu Hamish hinab, als dieser zu ihr sah.
Während ihre Augen einander begegneten, flüsterten erneut diese Worte, die sie so liebevoll berührten und seufzen ließen.
Sie errötete bei seinen Worten, weil es sie so direkt daran erinnerte, dass ihre Frage dumm gewesen war.
Aber sie hatte nun endlich erfahren wie sie sagen konnte, was ihr auf dem Herzen lag.
Sie wusste es und ahnte, dass sie dieses Geschenk nicht gleich nutzen durfte.
Dies war nicht der passende Moment.
Es musste ein anderer sein, dann wenn ihr Herz von der Melodie so getragen wurde, dass sie es sagte, ohne daran zu denken.
Stattdessen lächelte sie warm und fuhr mit ihren Fingerspitze seine Wange entlang.
Nahe seiner Augen waren diese feucht von den Freudentränen, die auf seiner Haut in der Nachmittagssonne glitzerten.
Sie fuhr von dort zurück zu seinen Mundwinkeln und noch immer lächelte sie den Moment auskostend.
„Manchmal kann ich nicht glauben, dass du hier bist, Hamish.“
Sie sah in seinen Augen, versuchte zu sehen, ob er sie verstand. „Das alles scheint so wundervoll, alles was du sagst und das was es auslöst, dass ich Angst habe es ist alles nur ein Traum.“
Sie wollte ihm gerne sagen, dass sie Angst hatte die Augen zuzumachen, wenn sie heute Abend ins Bett gehen würde, aus Sorge er sei am Morgen nicht mehr als zärtliche Erinnerung.
Wie sollte sie jemals aufhören zu weinen, wenn das zwischen ihnen nicht wahr wäre?
„Erinnerst du dich an die Schwäne und was ich an dem ersten Abend gesagt habe, als wir auf der Bank saßen?“
Sie tat es dem Gefühl nach und beugte sich diesem jetzt folgend vor und küsste Hamish sanft auf die Lippen.
Diese empfingen sie weich, blieben es auch, als ihr Kuss eindringlicher wurde.
„Hamish…“ Lizzy flüsterte die Worte nur kurz auf seinen Lippen, um den Kuss nicht wirklich unterbrechen zu müssen.
„Hamish,…“
Es war so deutlich, dass sie nicht sagen konnte, was in ihrem Herzen brannte.
Wie konnte sie ihn bitten, nie zu gehen, wenn dies nicht die Welt war in die er gehörte?
Wie konnte sie ihn bitten immer bei ihr zu bleiben, wenn sie bereits vor Gott einem anderen Mann gehörte.
Warum war das nur so! Es fühlte sich so ungerecht an, so fürchterlich ungerecht. Das zwischen ihnen durfte wegen so etwas nicht falsch sein, egal wie falsch es anmutete.
Es durfte nicht!
Sie wollte ihm nicht wehtun, sie wollte nur mit ihm zusammen sein.
„Hamish…“
Erneut flüsterte sie seinen Namen, spürte das quälende Gefühl in sich, dass sie zu ihm zog und sich nach seiner Liebe verzehrte.
Dennoch sah sie ihm eindringlich in die Augen.
„Ich gehöre dir, Hamish. Mit allem was ich bin, mein Herz weiß das und das ist alles was zählt.“ Ihre Stimme verlor an Sicherheit, klang beinah wie eine Frage aus.
„Es ist alles was bedeutsam ist.“, versuchte sie es erneut zu fassen, obwohl es so schwer schien die richtigen Worte zu finden für das was sie fühlte. Erkennend, lächelte sie plötzlich sanft.
„Tha gaol agam ort…“ Die Silben klangen weich und warm und ihr Herz klopfte nicht der Aufregung wegen so laut, sondern wegen etwas, dass sie so stürmisch und tief berührte, dass es ihr vollkommen neu und doch so bekannt vorkam.
Sie küsste Hamishs Lippen, dieses neue Gefühl mit ihm teilend und unterbrach dies dennoch um ein weiteres Mal.
„Willst du mich noch einmal lieben, so wie gestern Abend, Hamish, mein Herz?“
_________________

"Oh, latha math, Hamish."

...

"Sag es nicht!"

"Lilian hat mir von...ihr erzählt. Ich werde trotzdem nicht gehen. Diarmid findet die Idee mit der Seife gut. Ich werde es probieren."

Beitrag 18.08.2007, 20:26
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18.05.46 Mittwoch, später Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Wenn sie ihm gegenüber so lächelte, wie sie es jetzt tat, wenn sie den Moment genoss, der auf sein Lachen folgte und er wieder zu ihr sah, tat dies auf eine Art weh, die Hamish zuvor nicht hätte beschreiben können.
Die Schönheit lag nicht nur in einem Moment oder ihren Augen. Sie lag darin, wie sie lachte oder lächelte. Für ihn lag sie auch darin, ihr anzusehen, dass sie glücklich war oder ihr etwas gefiel.
So, wie in diesen Augenblicken, in denen sie nicht glauben konnte, dass er hier war. Hamish lachte leise und schmunzelte dabei ausgelassen. Er wusste ja, dass er echt war und so wie sie auf ihm lag, würde sie es doch auch wissen.
Ach Lizzy. , sang es förmlich in seinem Geist. Ach Lizzy, was würde ich ohne dich machen? .
Alles schien so wundervoll, wie sie es sagte. Hamish stimmte ihr zwar zu, schüttelte aber verhalten den Kopf, weil er sie nicht unterbrechen wollte. Das war kein Traum, auch wenn es so schien. Er wäre immer für sie da, immer bei ihr.
Es war zu schön, viel zu schön, als dass es ein Ende finden durfte.
Und wenn es in seiner Macht läge, würde es das auch nie mehr.
Er erinnerte sich an die Schwäne, oh ja. An jene erinnerte er sich gut. An Lizzys Vorstellungen darüber und die seinen. Er bejahte ihre Frage still mit einem Lächeln.
Nur eine kleine Bewegung und er würde sie küssen können.
Sie waren sich so nah, dass es ihm den Atem raubte. Was sie auf der Bank gesagt hatte, war nun nicht mehr wichtig. Hamish wusste auch nicht genau, was Lizzy damit sagen wollte.
Die Kontur ihrer Lippen auf den seinen aber verstand er so deutlich, wie das Flüstern seines Namens. Unsicher darüber, ob er schon immer Hamish geheißen hatte, wenn Lizzy seinen Namen so neu und so innig aussprach, hielt er sich zurück.
Wenn sie sich ihm öffnete; so war, wie in diesem Moment und dadurch das Rauschen der Bäume, die im Wind gewogen wurden gegen ein Rauschen ganz anderer Art in seinen Ohren ersetzt wurde… war er so sprachlos wie selten zuvor.
Hamish konnte viel reden, jetzt aber empfand er nicht, mehr als ihre Worte tragen zu lassen, was sie verband. Es war wie ein Spiegel seiner Seele, indem er ihre Stimme hörte, all die schönen Dinge, die sie aussprechen konnte, auf eine Art und Weise, die Hamish nicht beherrschte.
Er glaubte es zumindest und vergaß, er konnte sein Herz auch sprechen lassen. Denn im Moment sagte sie alles, was gesagt werden musste.
Sie war sein, er gehörte ihr. So wie sie hier aufeinander, in enger Umarmung auf seinem Plaid lagen.
Und doch berührte Lizzy erst etwas tief in ihm, dass er zuvor nicht bedacht hatte, als ihr Mund die gälischen Laute formte, die er ihr zuvor versucht hatte, beizubringen. Oder wenigstens verraten hatte.
Doch so, wie Lizzy es aussprach, klang es für ihn nicht falsch. Er wusste nicht, ob Malcolm oder Daivi sie verstanden hätten, aber das mussten die beiden auch nicht.
Er verstand Lizzy. Er verstand sie so sehr, dass er dadurch auch verstand, was es mit dem Band zwischen ihnen auf sich hatte. Das war nicht nur das einfache Band, das Männer und Frauen zusammenhielt oder jenes Band der frischen Verliebtheit, bei welchem das gleiche, aufgeregte Gefühl jenes war, das Mann und Frau vereinte.
Es lag eine tiefere Wahrheit darin, ein tiefes Verständnis und Erkennen des Anderen, in der Art, wie seine Seele zu dem eigenen, tief liegenden, verborgenen Kern gehörte.
Als wären sie zwei Teile einer Sache, die nur schön anmutete, wenn sie zusammen gehörten, weil sonst ein Teil fehlte.
Jetzt erwiderte er ihre zärtlichen Küsse, die eindringlicher geworden waren und doch nichts von Lizzys Zartheit und Zerbrechlichkeit verloren hatten.
„Ich will dich immer so lieben, wie gestern Abend.“, hauchte er ernst zwischen den Moment, den sie mit geschlossenen Augen im tiefen Kielwasser eines Schiffes tauchten, ohne die Richtung zu bestimmen, in die sie sich treiben ließen.
„Ich will nie wieder aufhören, wenn du meinen Namen so sprichst.“ Seine geraden Lippen, die ihr dies in inniger Inbrunst zugeflüstert hatten, verschoben sich zu einem liebevollen Schmunzeln.
„Und deine … Be... Betonung ist gut.“ Er lachte leise, nachdem er die richtigen Worte gefunden hatte und mit hörbarem Lob in dem tiefen Gurgeln, welches aus seiner Kehle kam.
„Du bist ein Naturtalent, Aye?!“
Fand sie das nicht auch?
Er wartete nicht auf Lizzys Antwort, sondern gab ihr seine Ansicht der Dinge zu verstehen, indem er fortsetzte, wo sie durch ihre Frage unterbrochen hatte.
Sein Mund auf ihrem, ihre Lippen auf seinen.
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Diarmid? ... Seife?... Was... ??

Beitrag 18.08.2007, 20:28
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Lizzy Eshton
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18.05.46 Mittwoch, später Nachmittag
PP: Lizzy und Hamish

Lizzy spürte wie auch Hamish ihre Küsse erwiderte. Sie konnte fühlen wie alles an dieser Melodie gewann, die so mächtig und alt wirkte und so richtig, dass nichts an dem was sie taten falsch sein konnte. Es war dieses sichere Gefühl, der Gewissheit sie gehörte nur zu ihm, wie er zu ihr. Wenn sie das so fühlte und um die Wahrheit dieser Worte wusste, dann war alles andere nicht wichtig und das Gefühl von Glück sehr groß.
Als sie ihre Lippen voneinander lösten, ließ Lizzy die Augen geschlossen. Ihr Atem ging stetig und langsam und ihr war, als wäre er ein Echo auf Hamishs Atem, der sie streifte, wenn er die Luft zwischen seinen halb geöffneten Lippen ausstieß. Sie lag dort auf ihm, ihre Stirn an seiner gelehnt und es fühlte sich an als wäre der kleine Spalt zwischen ihnen die ganze große Welt, die sie teilten. Das berührte Lizzy so sehr, dass sie schon wieder hätte weinen können. Ich bin ein schreckliches Frauenzimmer. Das war sie wohl, aber sie konnte nichts dafür, dass er das mit er anstellte, denn mit John war sie nie so. Aber John liebte sie nicht, wie Hamish sie liebte. Auch nicht wie er es gestern Abend getan hatte und für immer tun wollte. Oh Hamish! Der gedachte Seufzer, riss in ihrer Brust und löste ein warmes Gefühl von Glück aus, so dass sie am liebsten wieder geseufzt hätte.
Sie wollte auch, dass er sie immer so lieben würde. Für immer.
Und sie würde seinen Namen immer so aussprechen, wenn es das war was er sich wünschte. Sie könnte das tun und sie würde, wenn es sein Herz nur wollte. Wenn es sie wollte, wäre sie Seins. Sie hatte doch schon sein Armband und sie würde es auch nicht wieder hergeben. Oh Hamish, ich liebe dich so sehr, mein Herz. Das tat sie und obgleich es sich nur um ein dummes Gefühl handeln mochte, dass man verurteilte, fühlte sich Lizzy dabei ganz und gar nicht lächerlich.
Dafür lachte sie ausgelassen, leise und eher auf eine befreit kichernde Art, als Hamish erklärte ihre Betonung sei gut. Sie bezweifelte, dass das der Wahrheit entsprach. Sie hatte diese schottischen Worte vorher noch nie gesprochen und erst ein oder zwei Mal bewusst gehört. Wie sollte sie da…
Naturtalent?
„Aye, das bin ich, Hamish, mo cridhe!“
Lizzy kicherte auf ihm liegend, dabei versuchte sie Hamish so gut zu imitieren, wie sie sich an seine Worte und die fremden Laute erinnern konnte.
„Was heißt mo cridhe, Hamish?“ Sie fuhr mit ihren schmalen Fingern über seine Wange bis zu seinem Bart und strich über sein Kind und die zu einem Lächeln gefächerten Lippen und Mundwinkel. Sie mochte die kleinen Grübchen die er hatte und die sehr ausgeprägt waren. Sie waren es weil er so viel lachte und so glücklich war. Sie liebte das an ihm. Das besonders.
“Mrs. Eshton?“
Lizzy zuckte zusammen, als sie die schrille Stimme von Luise hörte. Anhand der Strenge und Sorge, die sich darin zeigte, war es nicht das erste Mal, dass die resolute Haushälterin nach Lizzy rief.
Sie musste sie schon eine Weile suchen und weder Hamish noch Lizzy hatten es bemerkt.
Ihre blauen Augen mit dem braunen Rand fanden entsetzt Hamish, der noch immer grinste und ihr bedeutete leise zu sein. Ihre Stimme war nur ein Flüstern, aber sie klang besorgt. Sie wollte auf keinen Fall, dass er entdeckt wurde.
„Das ist Luise, die Haushälterin. Sie ist eine strenge Frau, Hamish, sie wird nicht aufhören zu suchen, bis sie mich gefunden hat, Hamish!“ Lizzy konnte nicht verhindern, dass ihre Stimme panisch wurde. Hamish schien sie beruhigen zu wollen, aber Lizzy ließ den Schotten nicht zu Wort kommen.
„Hamish! Sie wird dich finden. Ich will nicht, dass sie dich findet.“ Tränen stiegen ihr in die Augen. „Ich darf dich nicht verlieren, bitte…“
Das musste er doch einsehen, dass musste er doch verstehen. Lizzys Augen sahen zu Hamish und es tat ihr weh zu wissen, dass sie ihn verlassen musste, damit sie ihn nicht gefährdete, denn sie wollte so sehr jetzt bei ihm sein und diesen Moment teilen, der ihnen gehört hatte.
Doch Luise Stimme durchdrang erneut die Stille. “Mrs. Eshton?!“
Lizzys Blick wurde verzweifelt. „Bitte…“ und ihr Flüstern klang zutiefst traurig, aber auch flehend.
Sie fühlte seinen Zeigefinger auf ihren Lippen.
„Ruhig, Lizzy.“, flüsterte er und schien sich zu zwingen, selbst ruhig zu bleiben. Hamish ersetzte seinen Finger durch seine Lippen. Er küsste sie eindringlich und mit aller Liebe, die er in diese kurze Berührung legen konnte. Dann löste Hamish seine Lippen von ihren.
„Tha gaol agam ort!“ flüsterte er ihr innig entgegen. „Ich bin immer bei dir. Geh jetzt besser.“ Hamish grinste. „Sobald du entkommen kannst, kommst du wieder her.“
Er biss sich in Vorfreude und Neckerei auf die Unterlippe. „Dann werden wir lieben.“
Lizzy folgte seinem Beispiel und presste ihr Gesicht an seine Brust, wo ihr Kichern von seinem Körper verschluckt wurde.
Als Luise erneut rief und sich dabei schon viel näher anhörte, kämpfte sich Lizzy auf die Knie.
„Ich werde kommen, sobald ich kann, ich verspreche es.“
In ihrer Stimme schwang noch immer unernstes Lachen mit, dass sie durch Hamishs Worte und sein breites Grinsen nicht mehr los wurde.
Dann sah sich Lizzy vorsichtig um.
Sie erkannte Luise etwas weiter weg und glücklicherweise mit dem Rücken zu ihr stehend. Lizzy nutzte den Moment und trat mit schnellen Schritten aus dem Versteck. Im Gehen versuchte sie ihr Haar zu richten und das Kleid. Sie musste einen entsetzlichen Blick abgeben, denn sobald Luise sie entdeckte, ging deren Gezeter über darin, wie unmöglich sie aussah.
„Mrs. Eshton, du lieber Himmel, wie seht ihr aus. Gott bewahre, dieser gottlose Aufzug, was ist denn passiert, Mrs.?“
Rhylee wusste nicht was sie sagen sollte, sie war vollkommen überfahren von den Worten, der strengen Miene und musste noch immer ein Lachen unterdrücken, wenn sie darum wusste, dass Hamish jedes Wort verstand. Wie sollte sie außerdem ihren Aufzug rechtfertigen. „Gott Kind, wenn ich es nicht bester wüsste, würde ich glatt denken Sie sind eine dieser einfachen Mädchen vom Land, oder haben den Verstand verloren, wenn Lord John das sehen würde. Wie gut das niemand sie sah, solch ein Aufzug, Lady Eshton! Sie beschämen uns alle zutiefst, was ist nur los mit Ihnen Kind!“
Lizzy holte immer wieder Atem, um Luise Wortschwall zu unterbrechen, aber sie schaffte es nicht. Was konnte sie auch dazu sagen. Sie fühlte sich ungerecht behandelt und beleidigt auf eine Art, die ihr weh tat und Lizzy spürte wie ihre Augen sich mit Tränen füllten. Es war nicht richtig, sie so zu behandeln. Es war nicht richtig das zu sagen. Sie gab sich so viel Mühe alles zu erfüllen, was man erwartete und sie hatte nicht verdient solche Vorwürfe gegen sich zu hören. Schon gar nicht, wenn ihr keine Zeit gelassen wurde dagegen Einspruch zu erheben.
Denn Luise verkündete hart und resolut, sie würde nicht zulassen, dass die Lady sich weiterhin so viel draußen aufhielt. Es gehörte sich einfach nicht und wenn nötig würde sie mit dem Lord über ihr Benehmen sprechen. Das Ansehen der Familie durfte auf keinen Fall getrübt werden.
Lizzy fühlte den Trotz, der kindisch war und dich richtig. Warum wollten ihr alle vorschreiben, was sie tun durfte, warum sah niemand, wie schwer das alles für sie war und wie alleine sie sich fühlte?!
Das war nicht gerecht und Lizzy hätte jetzt, da sie auf ihrem Zimmer war und auf Margaret wartete, gerne geweint, aber der Gedanke an Hamish ließ sie die Tränen schlucken und stark sein. Er nannte sie Lizzy, für ihn war sie eine gute Frau, der er ein Armband schenkte. Er sah sie und kannte ihr Herz. Er wollte sie lieben, weil er sie liebte, so wie sie ihm ihre Seele schenken würde, egal ob sie durfte oder nicht. Niemand konnte das aufhalten. Niemand!
Diese trotzige Gedanken, ließen sie der Situation ernst und angemessen begegnen und auch den Regen ertragen, der am späten Nachmittag einsetzte und das Abendessen über andauerte, so dass Lizzy immer mehr spürte, sie könnte heute Abend nicht mehr hinaus zu ihrem Spaziergang.
Sollte sie bis morgen warten müssen ihn zu sehen?
Oh Hamish, dass ist so ungerecht. Ich will dich bei mir! Warum durfte das nicht sein? Warum taten ihr alle so weh und ließen nicht zu, dass er sie umarmte und tröstete und mit seiner Liebe alle Tränen wegküsste?
_________________

"Oh, latha math, Hamish."

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"Sag es nicht!"

"Lilian hat mir von...ihr erzählt. Ich werde trotzdem nicht gehen. Diarmid findet die Idee mit der Seife gut. Ich werde es probieren."

Beitrag 18.08.2007, 20:28
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