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Sons of Scotland > Anwesen der Familie Duncan MacLure

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Lilian Elaine McLeod
McLeod
McLeod


Geschlecht: Geschlecht:weiblich

Anmeldungsdatum: 20.05.2007
Beiträge: 100
Wohnort: In der Achterbahn der Gefühle
Hof  Antworten mit Zitat  

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Beitrag 22.05.2007, 00:34
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Alexander Forbes
Engländer
Engländer


Geschlecht: Geschlecht:männlich

Anmeldungsdatum: 20.05.2007
Beiträge: 9
Wohnort: Tha thu bhuam, Murrin...
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tbc von: erster Ingamepost
10. Mai 1746, Nachmittag
PP: NPC schottischer Soldat, Gruppe Engländer, Murrin McLure

Unlängst hatte Alex aufgehört, den Kopf gehoben zu halten. Er starrte auf seine Füße, die jeweils von einem dünnen Lederlappen umwickelt waren.
Stiefel, sowie Uniform hatte er wahrscheinlich auf dem Weg von Culloden in das Lager verloren. Wann man ihm die letzten Habseeligkeiten abgenommen hatte, wusste Alexander Forbes nicht genau zu sagen. Er konnte erst seit vier Tagen wieder klarer denken. Zuvor hatten ihn entweder Schmerzen oder das Fieber betäubt, dass ihn zwei Wochen nicht loslassen wollten.
Jedenfalls nannte er, neben den einfachen Sachen am Leib, nur noch die dünne Wolldecke sein eigen, die er, wie die anderen Gefangenen, eng um sich geschlungen hatte.
Von den fünfzehn Mann, die vor Sonnenaufgang auf den einfachen Heuwagen verladen wurden, kauerten nur noch er und drei weitere darauf, den Rücken schützend gegen den kalten Westwind gedreht.
Der kleine Tross an Soldaten kam erneut zum stehen und der britische Offizier hob kraftlos den Blick. Er legte sein Augenmerk auf die unverkennbare Tatsache, sie alle waren auf dem nächsten Hof, in der nächsten Kate oder wiederum dem Lager angekommen.
Es war nicht das Ende des heutigen Tages. Denn uninteressiert folgte er demjenigen, der schon sieben Mal zuvor zu den Bewohnern gegangen war, um ein oder zwei von den armseligen, sich erschreckend ähnlichen Gestalten zu übergeben.
Allesamt kleidete sie das gleichförmig schmutzige grau der Decken. Ungeschnitten langes Haar, ungewollte Bärte und uniformer Dreck verbarg die Einzigartigkeit eines jeden Gesichts vor der Hoffnung, sich selbst oder einen Freund erkennen zu können. Dabei musste ein jeder das Schicksal auf sich zukommen lassen. Denn so, wie sie auf dem Wagen saßen, wurden sie verteilt. Da die meisten von Alexanders Gefolgsleuten kein gälisch sprachen, Übersetzungen als Zeitverschwendung gesehen wurden, wussten wenige wirklich, was auf sie zukommen würde.
Er selbst hatte schon vor der Mittagspause der Hochlandsoldaten aufgegeben, etwas verstehen zu wollen. Entweder verteilten sie ihn am heutigen Tag oder an einem nächsten.
Alexander war es nicht gänzlich egal, er hatte sich nicht aufgegeben. Aber es fehlte dem von dem Fieber ausgezehrten Mann an der Kraft, sich gegen Unaufhaltsames zu wehren.
Es wäre eine Schande, wenn sein Vater ihn so sehen könnte. Seine Mutter oder Jack, ganz zu schweigen von seinem Förderer und Onkel, John Campbell. Der groß gewachsene Brite hatte ein breites Kreuz, kräftige Oberarme besessen. Jetzt war sein Brustkorb eingefallen, seine Kraft taugte lediglich zum unermüdlichen atmen und Zittern, um die Kälte zu vertreiben, die problemlos durch den dünnen Stoff von Kleidung und Decke drang. Eigentlich hatte er Glück gehabt, nicht an einer Erkältung zu erkranken und daran zu verenden. Alexander war robust.
Das Fieber hatte er überlebt und trotzdem die Haut um die Wunde bedenklich entzündet aussah, waren die Folgen des Streifschusses an seinem Oberkörper nun vergleichsweise taub. Stärker schmerzte die abklingende Prellung, die der austretende Huf seines scheuenden Pferdes auf seinem Oberschenkel hinterlassen hatte.
Das ihm der Abdruck des Hufeisens Glück bringen würde, daran glaubte er vorbehaltlos. Mehr als Hoffnung gab es sowieso nicht. Er hoffte, dass er überlebte.
Er hoffte, dass sein kleiner Bruder den seltsamen Nebel überlebt hatte, der General Colvilles Regiment direkt in die Waffen brüllender Jakobiten getrieben hatte. Wo immer Jack sein sollte, wenn nicht in dem natürlichen Gefängnis der Schlucht, in die sie gebracht worden waren.
Alexander wusste es nicht. Aber er verstand die unmissverständliche Sprache der Hochlandaxt, mit deren stumpfen Seite des Blattes einer der Begleiter auf seinen gebeugten Rücken klopfte, um ihn zu wecken.
Er war dran, rief ihm einer der Hochländer zu, der darauf wartete, Alex würde sich zum Rand des Wagens bewegen, damit er ihn herunter ziehen konnte. Von höflicher Hilfe hielt man hier im Hochland im Allgemeinen wenig. Alexander hatte oft die Geschichten von jenen aufgeschnappt, die beim Versuch zu fliehen einfach erschlagen worden. Weder machte man sich den Aufwand, sie anzuklagen, zu verhandeln, noch sie wenigstens aufzuhängen oder zu köpfen. Der ein oder andere Flüchtige, der es nicht besser wusste, soll elend zugerichtet aber noch am Leben in der Wildnis auf den Tod oder die Wölfe gewartet haben, die ihn zerfleischen würden.
Die Männer waren sehr einfallsreich, wenn es darum ging, Geschichten zu erzählen, die sich darum drehten, was die barbarischen Schotten hier im Norden mit ihren Feinden zu tun pflegten.
Seine müden Augen zu der Stimme gedreht, setzte er sich rutschend schwerfällig in Bewegung. An Händen und Füßen gefesselt gab es augenscheinlich keinen anderen Weg, als den, mit einem Ruck über die Kante des Wagens auf den schlammigen Boden gehievt zu werden.
Wie auch bei denen zuvor, half man dem Briten nicht auf, den man losgeworden war. Der Verteiler, an dem Alex einzig die zu einem langen Zopf gebundenen, braun glänzenden Haare aufgefallen waren, verabschiedete sich bestimmt endgültig von den Leuten, denen Alex gegeben wurde und stieg auf sein Pferd.
Diese Haare.
Wahrscheinlich besaß der keine Läuse. Wer wusste ob er in seinem Leben je welche besessen hatte. Der Gedanke spukte in Alexanders Kopf. Es war ein so abstrakter Gedanke, dass er sich nicht darüber wunderte, ihn im Augenblick so inbrünstig zu denken. Sich an ihn zu klammern und dabei dem Tross nachsehend, dessen Teil er heute gewesen war.
Ungewissheit hatte ihn in den letzten Tagen häufig umgeben. Sie war nichts Ungewohntes, schon gar nicht neu. Aber so wirklich wollte er nicht von allem loslassen, dass davon fuhr, ohne es aufhalten zu können.
Er bemerkte, wie ihn schleichend wieder die fiebrige Müdigkeit überkam, die ihn zuvor auf einer Decke im Krankenzelt des Gefangenenlagers Tag und Nacht um getrieben hatte.
Sein Atem wurde flacher, seine Glieder fühlten sich schwach, seine Lider zog diese Kraftlosigkeit zu.
Alles um den am Boden Liegenden wurde taub. Er glaubte, er würde sich auflösen, wenn er noch einen Moment länger hier lag. Noch wusste er nicht Recht, ob er begrüßen sollte, dass dann endlich alles vorbei sein würde oder ob er es bereute.
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Beitrag 22.05.2007, 00:37
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Murrin MacLure
McLeod
McLeod


Geschlecht: Geschlecht:weiblich

Anmeldungsdatum: 20.05.2007
Beiträge: 10
Wohnort: Engländer? Wo hier? Ich kann keinen sehen!
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Location: Küche und dann Hof
tbc von: erster Ingamepost
10. Mai 1746, Nachmittag
PP: NPC Familie, Soldat und Alex

Es war Anfang Mai und ein wirklich schöner Maitag wie Murrin fand.
Der Himmel erstrahlte in seinem hellen, freundlichen Blau. Mit nur vereinzelten Wolken, die wie kleine Lämmchen so rein und weiß wirkten.
Murrin McLure mochte den Himmel.
Zwei ihrer Geschwister waren dort und ab und an hatte sie das sichere Gefühl von dort oben genau von ihren Lieben beobachtet zu werden.
Sie freuten sich mit ihr, oder schimpften sie aus, wenn sie etwas nicht so tat, dass es richtig würde sein.
Vor allem Ian.
Ohne ihn war es schwer…schwieriger als ohne Marry.
Sie war damals acht als sie gestorben war und Murrin hatte den Tod ihrer jüngeren Schwester kaum verstanden.
Ian hingegen…er war ihr großer Bruder, er war derjenige mit dem sie zwar gelacht und gespielt, der sie aber vordergründig beschützt hatte.
Wie sehr könnten wir dich brauchen Bruder…wie sehr…
Das Seufzen verklang still in ihrer Brust.
Die Wunde ihres Vaters wollte nicht heilen.
Sie hatten ihm vor etwas mehr als einer Woche das Bein abgenommen.
Egraine hatte so lange gewartet wie sie es für richtig hielt, dass nahm Murrin an.
Sie vertraute der schweigsamen Heilkundigen, die ohne Geld zu verlangen, der Bedürfnisse der Dorfbewohner annahm.
Murrin wusste zwar nicht woher sie kam, denn sie hatte Egraine nie reden hören…vielleicht war sie stumm…aber sie wusste, dass sie fähig war.
Sie hatte mit Murrins Mutter Eilis zusammen das Bein abgenommen, dass die Wunde nicht heilen wollte…da waren sich Mutter und Tochter einig, lag nicht an Egraine, sondern ihrem Vater.
Diarmid war der festen Überzeugung er könne schon wieder herum laufen, er wäre sogar auf dem Feld, dass keiner bestellte, wenn seine Frau ihm nicht gedroht hatte ihre Habseligkeiten zu packen und zu einer Tante nach Inverness zu gehen, wenn er das wagen würde.
Die Drohung hatte gewirkt.
Wie lange jedoch wusste keiner zu sagen.
Wenn nur endlich die versprochenen englischen Helfer kommen würden.
Murrin hatte sich um Tagelöhner bemüht, aber es gab keine…
Die meisten hatten bereits Arbeit mehr als genug gefunden.
Es fehlte eben bei so vielen an Tatkraft.
Dieser verdammte Krieg!
Er hatte mehr zerstört, als ihr einfach den Bruder zu nehmen…so viel mehr…
Murrin schüttelte den Kopf, ihre Mutter sah sie auf diese Geste hin fragend an.
Ihre Stimme hatte seit zwei Wochen diesen traurigen Unterton.
Stärke, von der Eilis mehr als genug besaß, mochte ihre Trauer, den Schmerz und die Sorge zwar zu überdecken wissen, aber sie konnte all das nicht aus ihrer Stimme bannen, die Murrin nun vernahm.
„Ist etwas Kind? Du siehst unzufrieden aus, schmeckt dir der Eintopf nicht?“
Murrins Miene verzog sich zu einem ehrlichen Lächeln, während sie den Kopf schüttelte.
„Nein Mutter. Der Eintopf war köstlich, wirklich.“ Sie erhob sich seufzend um das Geschirr zur Waschschüssel zu bringen.
„Das ist es nicht…“
Sie brach den Satz ab…nicht sicher, wie sie es ausdrücken sollte…oder ob sie ihre Bedenken nicht lieber für sich behalten sollte.
„Du denkst erneut über die Feldarbeit nach, nicht?“
Eilis kannte ihre Tochter.
„Das solltest du nicht. Wir schaffen das schon. Wenn die versprochene Hilfe kommt…kommt sie. Wir müssen das Beste aus der Situation machen, ich…“
Eilis setzte sich auf ihrem Stuhl aufrecht hin, drehte sich halb um zu ihrer Tochter zu sehen, die mit dem Abwasch begonnen hatte.
Sie hatte sich ihre eigenen Gedanken wegen dieser Sache gemacht…sie hatte auch eine Idee.
Sie wollte mit Murrin darüber reden, aber bisher nicht die Zeit gefunden.
„Ich habe mir etwas überlegt…etwas, dass uns helfen könnte, wenn…wenn du es dir überlegen würdest.“
Murrin sah über die Schulter zu ihrer Mutter.
Ihr braunes Haar war zu einem Zopf gebunden, wie sie es für die Arbeit in den meisten Fällen vorzog.
Ihre Augen lagen ernst und abwartend auf ihrer Mutter, wachsame Aufmerksamkeit sprach aus ihnen und leuchtete warm in der Nachmittagssonne, die durchs Fenster fiel.
„Ich dachte vielleicht…ich könnte mich umhören…es gibt einige junge Männer, die durch den Krieg unerwartet einen Hof geerbt haben…sie…bräuchten eine fähige Frau, die ihnen zur Hand geht und ihnen eine gute, fleißige Ehefrau wäre.“
Sie verteidigend, ohne das Murrin etwas eingeworfen und zu Protest angesetzt hätte, hob Eilis die Hände und fuhr nahezu entschuldigend fort.
„Du sollst nicht gleich ja sagen. Ich würde nur…es wäre schön, wenn du darüber nachdenkst.“
Murrin sah sie fragend an und Murrin lachte leise.
Es klang nicht nachgebend, es klang ehrlich befreit und sie sah ihre Mutter kopfschüttelnd an.
In ihren Augen stand tiefe Liebe und sie seufzte zufrieden nicht beschwerend.
„Mutter, du bist unverbesserlich. Gott schütze deine Einfälle.“
Sie lachte noch einmal nickte bereits bevor sie antwortete.
„Ich denke darüber nach, versprochen. Es ist…eine Möglichkeit, eine…gute.“
Sie lächelte über das überraschte Gesicht ihrer Mutter, als es klopfte.
Eilis erhob sich und ging zur Tür, während es von oben mit tiefer Stimme polterte.
„Wer ist das?!...Frau?“
Murrin ignorierte ihren Vater ebenso wie ihre Mutter, die die Tür öffnete und überrascht zur Seite trat, somit den Blick für Murrin freigab, der auf einen schottischen Soldaten traf.
Sich die Hände abtrocknet kam sie zur Tür, stellte sich neben ihre Mutter, die den Offizier soeben fragte, was sie für ihn tun könne.
„Nichts Madame. Ich habe etwas für sie. Sie sind doch McLure?...Diarmid McLures Frau?“
„Wer da ist habe ich gefragt?“
Die Stimme aus dem oben liegenden Schlafzimmer wurde lauter und bedrohlicher.
Eilis nickte dem Soldaten zu.
„Der brüllende Ochse da oben, ist Diarmid McLure…mein Ehemann. Ich…,“
„Muss ich denn runter kommen, damit man mir sagt was in meinem Haus vorgeht?“
Eilis nickte dem Schotten entschuldigend zu.
„Sehen sie mein Mann hat sein rechtes Bein verloren und ist ans Bett gefesselt…er…verträgt das nicht gut…entschuldigen sie sein ungehaltenes Benehmen. Ich werde wenn sie nichts dagegen haben…nach oben gehen und…sie könnten alles mit meiner Tochter besprechen.“
Eilis deutete auf Murrin, nickte dem Soldaten erneut, verabschiedend diesmal, zu und eilte dann ohne dabei den Schritt zu deutlich zu beschleunigen nach oben.
Murrin sah hingegen den Schotten an und fragte geradeheraus drauf los.
„Haben sie die Arbeiter für uns mitgebracht?“
Der Schotte grinste und nickte, deutete in den Hof, indem Murrin ein Wagen mit Männern darauf erkennen konnte. Einer von Ihnen wurde gerade abgeladen.
Einer?
„Ja wir bringen ihnen einen englischen Gefangenen für die Feldarbeit. Er war verletzt, aber…er dürfte jetzt wieder tatkräftig sein…wenn es Ärger gibt, melden sie es in der Burg. Wir kümmern uns dann darum.“
Murrin nickte, unterließ es aber nicht nachzufragen.
„Aber ich hatte um…zwei Hilfskräfte gebeten? Das ist bestimmt nur ein Missverständnis, aber sie verstehen sicher…mein Vater kann nicht arbeiten für…sehr lange höchst wahrscheinlich und mein Bruder…ist für König James gestorben, wir…“
Der Schotte unterbrach Murrin nicht zurückweisend, nicht unwirsch, aber trotz Bedauern in der Miene mit Bestimmtheit in der Stimme, die keinen Widerspruch duldete.
„Einen Gefangenen für einen Verstorbenen. Das ist die Anweisung. Wenn sie Beschwerden deswegen vortragen wollen, müssen sie damit zum Clanchief. Es war seine Anordnung.“
Murrins Miene, die ernst geworden war…war nun scheinbar versteinert…aber sie nickte gehorsam.
Dann nickte sie nachgebend, seufzte…einer war besser als keiner.
„Aye…gut.“
Der Soldat nickte und verabschiedete sich mit Griff an seine Hutkannte.
Wieder auf dem Wagen, fuhr dieser alsbald davon, einen einzigen Engländer zurücklassend, dem keiner aufgeholfen hatte, als er in den Schlamm gefallen war.
Das er nicht von alleine aufstand beunruhigte Murrin und sie beschleunigte ihre Schritte, die auf dem festen Sandboden keinen Laut machten, dank der weichen Schuhsolen.
Vor ihm angekommen ging die Schottin in die Knie und berührte den Mann an der Schulter.
„Alles…alles in Ordnung?“
Sie drehte ihn leicht, stützte seinen Kopf…das Fieber seiner Augen war nicht zu übersehen…gesund war der Mann so wenig wie er tatkräftig erschien.
Murrin lächelte beruhigend, als sie ihm in die Augen sah.
Ihre Stimme war weich, obgleich sie betont langsam sprach.
„Verstehst du mich?“
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Beitrag 22.05.2007, 00:37
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Murrin


Bei der Berührung an der Schulter, die er spürte, zuckte Alexander erschrocken zusammen. Seine Gedanken drehten sich noch immer um braunes Haar und verschobene Szenen, die sich hinter seiner Stirn wirr zusammensetzten.
So zog Murrins Frage, ob alles in Ordnung sei ungemerkt an ihm vorbei.
Er war noch immer nur physisch anwesend und gab nur dem Druck an seiner Schulter nach, mit dem die Schottin versuchte, ihn herum zu drehen. Aufsehend, nahm Alex den blauen Himmel über ihm erst wahr, nachdem er für Sekunden mit aufgerissenen Augen in die braunen Augen gestarrt hatte, die über ihm gebeugt waren. Oder waren sie grün?
Er kniff forschend die Augen zusammen, nachdem der Himmel ihm die Bestätigung geben wollte, er bereute es nicht so unehrenhaft im Schlamm eines ausgefahrenen Weges einfach gestorben zu sein.
Wenn so der Himmel aussah. Dann wunderte er sich nicht, weshalb er in eben den gekommen war. Sondern, weshalb Engel gälisch sprachen.
Alex blinzelte verwirrt durch den, ihm ins Gesicht hängenden Pony seiner langen Haare und erkannte langsam, es handelte sich hier nicht um den Himmel.
Der sich auflösende Tunnelblick bewies es. Er bemerkte die im Wind wiegenden Zweige eines Baumes über ihm und sein zuvor warmes Lächeln aufgrund der vermeintlichen Erlösung verwandelte sich zum deutlichen Ausdruck einer Verwirrung, die er zu kontrollieren versuchte.
Sie loswerden wollend, schüttelte er befreiend den Kopf und drehte sich so von der Frau weg, die er fälschlicherweise für göttlich gehalten hatte, damit er sich aufrichten konnte.
Es war ein schwieriges Unterfangen, aber mühsam und ohne aufgeben zu wollen, kämpfte der groß gewachsene Mann sich auf die Beine.
Unsicher auf diesen, war er dabei völlig konzentriert darauf gewesen sich umzusehen. Er erkannte die Kate in der Nähe, den Hof, auf dem er sich befinden musste und die Abgeschiedenheit.
Als wäre Murrin die Nächste auf seiner Liste der Dinge, die er zur Kenntnis nehmen musste, sah er sie verwirrt an. Seine geweiteten Augen schafften es dabei nicht, sie konsequent zu fixieren.
Er hob die gefesselten Hände beschwichtigend, um sich zu erklären. Zudem, sie davon abzuhalten, ihm helfen zu wollen. Alex Forbes ließ sich ungern helfen. Nicht, weil er zu stolz oder unabhängig war. Aber Kontrolle war unter solchen Umständen schwer zu erlangen.
„Fine… Everything is fine…“
Seine Stimme klang noch immer etwas atemlos von dem Kraftakt, in dem er sich aufgerichtet hatte und der Hast, mit der er versuchte alles zu erfassen, was um ihn passierte. Aber dennoch lag in seinem Unterton eine unumstößliche Sicherheit, mit der er das sagte.
„Where am I? … Who are you?”
Sie fragend musternd, fuhr er sich mit den Handflächen über seine Gesicht, stöhnte dabei inbrünstig, damit nicht nur sein Kopf, sondern auch der Rest seines Körpers klarer wurde.
„What…?“, konfrontierten sich seine braunen Augen wieder mit der Hochländerin, bevor er sich kopfschüttelnd umsah.
Nicht, dass er es nicht glauben konnte, hier zu sein. Aber…
Vor allem sie…
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Beitrag 22.05.2007, 00:38
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Beitrag 22.05.2007, 00:41
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