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Sons of Scotland > Anwesen der Familie Duncan MacLure

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Lilian Elaine McLeod
McLeod
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich

Anmeldungsdatum: 20.05.2007
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...
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Beitrag 22.05.2007, 00:34
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Murrin MacLure
McLeod
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich

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Location: Stall
10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Murrin

Er sah wirklich nicht gut aus, wie er sie aus braunen Augen anstarrte, als könne er nicht wahrnehmen was passierte.
Vielleicht erkannte er sie nicht, vielleicht fantasierte er im Fieber und nahm die Wirklichkeit nicht mehr wahr?
Erneut sah sie suchend in das braun seiner Augen. Sie glänzten…sie schienen warm…viel zu heiß sicher vom Feuer, dass in seinem Körper brannte.
Man musste sich schlecht um ihn gekümmert haben, sie konnte keine offensichtliche Wunde ausmachen, die das Fieber begründete.
Vielleicht hatte er den Verstand verloren?
Das jedoch schien unwahrscheinlich, wenn sie genau hinsah.
Er schien klaren Verstand zu besitzen, lediglich verwirrt, schwach und…ungepflegt…dafür vollkommen von Sinnen.
Denn sie abschüttelnd versuchte er in einer plötzlichen Bewegung auf die Beine zu kommen.
Murrin verfolgte seinen Versuch überrascht und ohne ihn aufzuhalten.
Sie war viel zu verwirrt, ob…allem.
Wieso hatte man ihr einen halb toten Mann gebracht für die Feldarbeit?
Wieso einen, der verwirrt und …kein Wort gälisch sprach?
Murrin seufzte…schüttelte den Kopf.
Was wenn er wahnsinnig war…doch verrückt…gefährlich?
Die Augen öffnend kam sie auf die Beine und erkannte an seinem Tonfall und den Augen, die die ihren suchten, dass er ihr eine Frage gestellt hatte.
Wie sollte sie ihm begreiflich machen, dass sie ihn verstand, wie sollte sie sich überhaupt mit ihm verständigen?
Vielleicht war es besser für sie alle wenn er starb.
Das war doch alles…
Dennoch zu ihm tretend…sich ihm nähernd…ihn ansehend…
Seine Augen waren so braun…so…seltsam, wie sein Auftreten.
Ungefährlich…nicht verrückt dafür war er wirklich krank und sie musste ihm helfen.
Es hatte jedoch keinen Sinn mit ihm zu reden.
Sie verstand ihn nicht.
Sie griff nach seinen Händen, die natürlich versuchten ihr zu entkommen.
Sie sah ihm bestimmt in die Augen.
Halt still verdammt.
Er würde sich kaum lange auf den Beinen halten. Wenn er hier draußen zusammen brach würden nicht mal sie und ihre Mutter zusammen ihn in die Scheune bringen können.
Zu eben dieser deutete sie mit dem Arm.
Dann auf sie beide und erneut auf die Scheune.
Komm mit, komm schon!
Vorsichtig zog sie ihn an den Händen und war froh, als er die ersten Schritte in die gleiche Richtung nahm.
Sie schafften den Weg nur, indem sie ihn stützte, da er immer mehr den Boden unter den Füßen verloren hatte.
Sie beide ächzten vor Anstrengung und Murrin konnte ein Fluchen nicht unterdrücken.
„Daingead!“ (Verdammt)
Es war einfach…
„Scheiße.“
Sich durch das gelöste haar fahrend stellte sie missmutig fest, dass sie ihr Haarband verloren haben musste.
Sie seufzte, sah auf den Mann zu ihren Füßen, den sie auf das Stroh gelegt hatte, dass in einer leeren Box gelagert war.
Sie hatten keine Tiere mehr…sie waren bereits verkauft, um das Saatgut dieses Jahr überhaupt kaufen zu können.
Murrin sah ihn an kniete sich vor ihn.
Sie begutachtete das lange ungepflegte Haar und die ausgemergelte Gestallt.
Sich erhebend näherte sie sich dem Wassertrog, den ihr Vater und Ian vor drei Jahren gefertigt hatten. Er war im Gang der Stallung angelegt, damit das Wasser für die Tiere nicht immer vom Brunnen her holen musste.
Sie füllte einen darunter stehenden Eimer und brachte diesen zu dem englischen Mann, von dem sie nicht mal seinen Namen kannte.
Sicher…irgendetwas was Arbeit machen…bedeutete.
Sie seufzte, als sie auf das Wasser zeigte und dann auf ihn.
„Ich hole ein Lappen…dann kannst du dich waschen, aye?“
Sie schüttelte den Kopf.
Wenigstens konnte er nicht wegrennen.
Dennoch fügte sie mit einem Lächeln an.
„Ich komme gleich wieder, ruh dich da aus…keine Sorge….wir kriegen das hin.“
Wie das?
Ja das drängte sich ihr auch auf…sie war mit Heilkunde nicht vertraut und…überhaupt sie hatte gar keine Zeit dafür.
Verdammt!
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Beitrag 22.05.2007, 00:41
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Murrin

Auf dem Boden im Stroh sitzend, sah der Brite ihr nach, wie sie aus dem Stall ging. Er war ihr gefolgt, als sie ihn in Richtung dieses kleinen Stalls gezogen hatte, er hatte sich stützen lassen, um den Weg hierher überhaupt schaffen zu können und hatte sich gesetzt, wo sie ihn ihre Hilfe weniger hatte werden lassen.
Es war anstrengend gewesen, der kurze Weg, aber nun saß er und wusste um den Eimer Wasser vor ihm.
Weder konnte er es noch immer so recht glauben…. noch immer sah er sie verwundert bis nahezu ungläubig an, wenn seine Augen ihr begegneten… noch wollte er warten, bis er einen Lappen bekam, um sich dem Eimer zu nähern.
Weglaufen konnte er ja nicht. Weder in seiner Verfassung, noch wegen seiner Fußfesseln und schon gar nicht, weil…
Alexander schüttelte den Kopf. So ein Wunder vermochte er noch immer nicht zu glauben.
Aber es war so. Umso mehr er sie ansah, umso sicherer war er sich. Sie war es gewesen.
Diese Augen… die hätte er nicht vergessen können.
Diese… Augen. Er rutschte zu dem Eimer mit Wasser, erkannte sein Spiegelbild in der ruhigen Oberfläche. Er hatte es nun schon eine ganze Weile nicht gesehen und ehrlich gesagt, war er erschreckt über sein Äußeres. Er erkannte sich nur schwer in dem Mann, der in anstarrte.
Die gefesselten Hände in das Wasser tauchend, trank er erst einmal hastig einige Züge. Der brennende Durst hatte sich erst beim Anblick des Wassers bemerkbar gemacht. Seit heute morgen hatte er nichts Flüssiges mehr zu sich genommen.
Nach dem sein Durst gestillt war, schaufelte er sich das Wasser in seine ungepflegtes Gesicht. Natürlich wurde es dadurch nicht sauberer. Aber die Kühle vertrieb das Gefühl der Erschöpfung ein wenig. Da er sich so schlecht ausziehen konnte, um schon damit zu beginnen, sich zu waschen, sah Alex sich in dem leeren Stall um. Die Leute, die hier lebten, musste einmal Tiere besessen haben. Er war zwar auf keinem Hof aufgewachsen, seine Eltern waren keine Bauern gewesen, aber ausreichend Nachbarn der Forbes verdienten ihren Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft, um Glasgow mit allem Lebensnotwendigen zu versorgen.
Des wegen schien er diese Tatsache nicht nur beurteilen zu können, sondern auch, reges Interesse dafür aufzubringen, sich umsehen zu wollen. Also erhob er sich wieder in nahezu ebenso einem Kampf, wie zuvor. Aber er war in solchen Dingen sehr hartnäckig, stützte sich auf einen Holzbalken, der seine Box von einer anderen trennte. Mühsam nahm er die wegen seiner Fußfesseln kleinen Schritte und begutachtete den Stall. Wahrscheinlich seine Unterkunft für die nächsten…
Er wusste nicht, für wie lange. Nahe der Tür angekommen, lehnte er den Rücken an die Holzbretter der Stallwand und kratzte missmutig genervt über seinen Kopf.
Diese verdammten Läuse. Wie er diese Viecher hasste.
Die Lippen zusammenkneifend bemerkte er erst, dass die kleine Schottin zurückgekehrt war, als er sie aus seinen Augenwinkeln wahrnahm.
Er betrachtete sie stumm, jedoch nicht mit ertappter Mine, deutete dann fragend wieder zu seinem Lager und bewegte sich zielstrebig, wenn auch noch unsicher darauf zu.
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Beitrag 22.05.2007, 09:31
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Murrin

Die Frau, die hinter Murrin eintrat, nahm Alex wahr, noch bevor sie fragte, ob er sie verstehe.
Der Brite mit den braunen Augen, fixierte jedoch die junge Schottin, die sich vor ihn gehockt hatte und wissen mochte, ob er sich an sie erinnern könne. Seine Mine blieb neutral. Und auf dem Stroh sitzend folgte er dem Gespräch von Tochter und … wie er erfahren durfte … Mutter.
Sie behielt Kleidung für ihn bereit, Murrin dagegen etwas zu essen und Tee. Das dampfend heiße Essen roch sehr gut und ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Er hatte Hunger.
Murrin
Doch vorerst sah er abwechselnd von Mutter zu Tochter und wieder zu Mutter.
Auf der einen Seite schien es wahrscheinlich, sie ließen ihn wieder abholen. Auf der anderen dagegen setzte die Tochter sich für ihn ein. Sie würde ihm helfen.
Alex saß, wie erwähnt da und folgte dem Gespräch mit offenen Augen, aber ohne zu zeigen, dass er ein Wort verstünde.
Denn das mit dem Verstehen von der Sprache, die hier im Hochland noch Gang und Gebe war, damit war es so eine Sache. Genau aus dieser Sache hatte er selbst sich immer versucht herauszuhalten. Wenn er als Offizier gälisch spräche, so läge er sicher noch immer in dem Lager, um für höherrangige Offiziere zu übersetzen.
Das ihm dieses Strohlager lieber war, stand außer Frage.
Wo andere ihren Wert daraus gemacht hatten, übersetzen zu können, war er selbst immer froh gewesen, dass in seiner Kompanie nach solchen Völkerverständlichen Fähigkeiten erst nach der Schlacht bei dem Moor gefragt wurde. In der Zeit, in der Alexander höchstens so undeutlich fantasierte, dass man sein gesprochenes gälisch nicht einmal als Schotte erkannt hätte. Zudem war die Sprache auch viel weniger seine Muttersprache. Diese war englisch. Aber es war eben ein Vermächtnis seines Vaters. Deswegen verstand er hin und wieder das ein oder andere Wort nicht. Aber zu normaler Verständigung reichte es allemal. Der Akzent, den diese Hochländerinnen sprachen forderte dennoch Aufmerksamkeit, damit er verstand… dass…
Das Schicksal erneut entschieden hatte. Er blieb hier. Fünf Tage. Wenn er bis dahin nicht arbeiten konnte, dann brächten sie ihn wieder zurück.
Das klang wie ein Ultimatum, das zu schaffen gewesen wäre.
Unverwandt sah er Murrin an, wie sie wieder zu ihm kam, die Stalltür hinter sich geschlossen. Er sah ihr dabei zu, wie sie den Lappen in den Eimer tauchte und ihm etwas das Gesicht wusch. Noch immer ungerührt beobachtete Alexander die Hochländerin, wie sie dabei mit ihm sprach.
Wenn er so etwas tat… beobachten, war er schweigsam aber der Ausdruck in seinem Gesicht war nicht ablehnend. Er trug einen sehr offenen Zug um seine schmalen Lippen und die, in seinem Gesicht klein wirkenden, braunen, Augen. Dabei bemerkte er, wie sie seinem Blick immer wieder auswich. Er wusste nicht, weshalb. Nein, er wusste es nicht…
Befreit von den Fesseln aber, wusste er, dass er Hunger hatte.
Er rieb sich über seine Handgelenke, als sie das Seil endlich losgeworden waren, bevor er nach dem Becher Tee griff. Sein Vorhaben hatte darin bestand, etwas davon zu trinken, aber mit plötzlich verkniffenem Gesicht, dass sich entspannte, sobald er den Tee balancierend neben sich gestellt hatte, widmete er sich erst einmal der Suppe. Die war nicht so heiß, wie die Becherwände, an denen er sich beinah die Hände verbrannt hatte.

„Sicher verstehst du kein Wort und musst denken ich sei verrückt.“

Bevor er aber begann, zu essen, hob er noch mal den Blick von der Schüssel in seinen Händen. Die letzten Worte und ihr Lachen zogen seine Aufmerksamkeit auf sich und waren damit stärker als der Eintopf und der unter Protesten knurrende Magen.
Er sah in ihre braunen … grünen… in ihre ihm bekannten Augen, die auf gleicher Höhe mit seinen gewesen waren. Sie hockte noch immer vor ihm.
Dabei ließ er die Schüssel sinken und auf seinen zuvor teilnahmslosen Zügen breitete sich ein dankbares Lächeln aus. Er schüttelte erklärend den Kopf.
„Jemand anderem das Leben retten zu wollen ist nicht verrückt.“
Sein gälisch klang ruhig und sicher. Die Stimme des Briten vibrierte nicht mit heißer gehetztem Ton, wie bei den englischen gestellten Fragen auf dem Hof.
„Jemandem das Leben zu retten auch nicht.“
Er unterbrach sich, kostete einen Löffel des Eintopfs, bevor er sich wieder Murrin zuwandte.
„Ich danke dir für alles…. Vertrau mir, ich werde es abarbeiten. “
Mit einem Blick deutete er an, er würde jetzt essen, tat genau das auch.
Die Suppe kam ihm vor, als sei sie die Beste, die er jemals gegessen hatte.
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Beitrag 22.05.2007, 09:32
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Murrin MacLure
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Alex

Murrin betrachtete den Mann vor ihr noch immer lächelnd, als er seinen Blick von der Schüssel hob, die er in Händen hielt.
Sie wollte den Blick abwenden, es schien besser so, und doch konnte sie die Augen diesmal nicht abwenden.
Seine braunen Augen warfen das dankbare Lächeln, das sich in seinem Gesicht zeigte, deutlich zu ihr und sie erwiderte sein Lächeln.
Es schien beinahe so, als…
…verstehe er sie.
Tat er auch.
Also…jedenfalls verstand sie ihn.
Verblüfft wurden ihre Augen etwas größer, ihr Lächeln breiter.
Er sprach gälisch!
Es klang sicher und keineswegs so undeutlich, dass sie sich würde irren.
Sie verstand ihn eindeutig, senkte verlegen den Blick, ob der Worte, die er sprach.
Als er erklärte, er werde es abarbeiten hob sie diesen wieder sah ihn lächelnd an.
Er würde nicht abarbeiten müssen, dass sie ihm half, aber…arbeiten…sie brauchte seine Hilfe.
Ihre Stimme klang ehrlich erfreut.
„Du verstehst mich ja doch…wie…schön.“
Sie lächelte unsicher.
Es war seltsam mit ihm zu reden, wenn sie wusste, er verstand jedes Wort.
Also zog sie es vor ihn schweigend beim Essen zu beobachten.
Als er beinahe die Schüssel gelehrt hatte, lächelte sie erfreut.
„Gut. Das war gut. Du musst essen, um zu Kräften zu kommen.“
Sie nickte, als müsse sie ihren Worten mehr Ausdruck verleihen.
„Ich werde versuchen dir ein Bad einzulassen. Vielleicht kann ich meine Mutter überzeugen.“
Murrins Lächeln war zuversichtlich.
„Ich werde nachher kurz weg müssen. Dich alleine lassen…?“
Fragend sah sie ihn, als sei sie sich nicht sicher er verstand die Bedeutung dieser Worte.
„Okay?“ fügte sie daher an.
„Ich möchte eine…ich möchte jemanden holen, der sich genauer ansieht was dir fehlt. Ich…kenne mich nicht aus damit.“
Sie zuckte entschuldigend mit den Achseln.
„Aber zu erst organisiere ich das Bad und schneide dir die Haare, ja…? Du fühlst dich sicher…“
Sie wusste nicht wie sie das sagen solle. Sie wusste nicht, wie man sich fühlte, wenn man aussah wie er und bei völlig Fremden in einem fremden Land war.
„Du sollst es jedenfalls hier nicht schlecht haben. Ich pass schon auf dich auf.“
Sie lachte. Hoffte derweil er verstand wenigstens etwas von dem was sie gesagt hatte.
Sicher war sie sich da noch immer nicht.
Sie würde jedenfalls nicht eher gehen, bis sie wusste, er würde verstanden haben, sie kam wieder, fragte nur nach einem Bad für ihn.
Wie sollte er gesund werden, wenn er sich anstatt auszuruhen die Gegend ansah?
Sie deutete auf die leere Schüssel.
„Wenn ich ins Haus gehe…soll ich dir noch was mitbringen…hast du noch mehr Hunger?“
Sie musterte ihn, suchte ein Zeichen, dass er verstand was sie fragte, dabei lächelte sie freundlich.
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Beitrag 22.05.2007, 09:33
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Murrin

Er schüttelte wortlos den Kopf, fuhr sich mit der Hand über sein Gesicht.
Bevor sie gehen konnte, hielt er sie am Arm zurück. Seine Augen wirkten in den Lichtverhältnissen der Scheune sehr dunkel, wenn er so wie jetzt zu ihr aufsah.
„Niemanden!“ Er schüttelte erneut den Kopf.
„Hole niemanden!“ Er sagte das zwar in gedämpftem Ton, aber hörbar befehlend. „Keine anderen Leute! Verstehst du?!“
Er sah in ihre großen Augen und bemerkte erst jetzt, dass er nicht mit einem Soldaten sprach. Alexander erklärte sich daraufhin freundlicher, jedoch nicht mit weniger Nachdruck.
„Es geht mir gut. Hörst du… es geht mir gut.“
Er lächelte sicher, so als wäre er selbst überzeugt davon.
„Ich muss nur schlafen…“
Damit ließ er ihren Arm los und sank zurück in das Stroh, indem er gesessen hatte. Ehrlich gesagt besaß er im Moment nämlich nicht mal mehr die Kraft, sich aufrecht zu halten.
Er befürchtete, dass er fieberte, aber genau deshalb war es gut, wenn ihn niemand anders zu Gesicht bekam, als sie.
Er brauchte keine Weiteren, die wussten, dass er ihr verwundet in einer Scheune lag. Nicht, solange damit die Gefahr bestünde, jemand könne verraten, dass er in seiner momentanen Verfassung nicht zur Arbeit taugte.
Seine Beine ausstreckend, stöhnte er. Er war die Schmerzen gewohnt, aber deshalb übertraten sie die Schmerzgrenze dennoch ausreichend weit, so dass sein Körper dem lautstark Ausdruck verleihen musste.
… Und während er noch versuchte, zu erkennen, ob sie schon weg war, bemerkte er den kalten Schweiß auf seiner Stirn, der erneut ausbrach und wie alles vor seinen Augen verschwamm, bald darauf schwarz wurde.
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Beitrag 22.05.2007, 09:33
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Egraine

Alex Augen hafteten an der seltsamen Fremden, die in der Scheune stand.
Er beobachtete sie verschlossen misstrauisch, war aufgestanden, nachdem er sich auf Murrins Geheiß hatte auf den umgedrehten Holzeimer setzen sollen.
Seine schmalen Lippen aufeinander gepresst, unternahm er den Versuch die Frau einzuschätzen. Sie war für eine schottische Frau sehr groß, wie er vermutete.
Ihr Haar fiel offen in feuerroten Wellen über die Schultern und hob sich im Kontrast zu ihren intensiv grünen Augen ab.
Niemals hätte er sich darauf eingelassen, eine solche Frau, die überall als Hexe gelten würde, solle ihm helfen, so wie Murrin es gesagt hatte.
Aber Alex war nur mühsam wieder zur Besinnung gekommen, nachdem er sein Bewusstsein verloren hatte.
Der Nebel, der ihn im Lager umgeben hatte, lichtete sich hier spürbar und er wusste, er würde verrückt vor Schmerzen werden, sollte niemand ihm helfen können.
Dass sie in seinem Kopf sprach, dass wollte er noch immer nicht wahr haben.
Alexander Forbes glaubte nicht an solche unaufgeklärten Märchen und Mythen.
Die Unbekannte erwiderte seinen Blick stumm. Alex bewegte sich nur ein wenig, zuckte aber mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen, als er seinen Oberkörper zu sehr bewegte.
Sie war eine Freundin von Murrin. Diese meinte, sie könne ihm helfen.
Schließlich war es das, was ihn dazu bewog, sein Hemd über den Kopf zu streifen. Zudem die Tatsache, dass seine momentane Situation nicht viel Spielraum für Misstrauen zuließ.
Er drehte der Fremden soweit den Rücken zu, dass sie die Wunde eines Streifschusses erkennen konnte, die unterhalb seines Schulterblattes klaffte. Der Wundrand hatte eine dunkle Färbung und lief tiefrot in alle Seiten seines Brustkorbes aus.
Alex drehte sich wieder zu ihr, entgegnete ihr sehr direkt, ohne seiner Stimme einen fragenden Unterton zu geben.
„Kannst du mir helfen.“
Er klang dabei nicht so, als sei er auf ihre Hilf angewiesen. Anstelle dessen, wartete er eine Reaktion von ihr ab, setzte sich bis dahin scheinbar unbeeindruckt von ihrer Erscheinung auf den Holzeimer.
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Beitrag 22.05.2007, 09:35
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Egraine MacDonald
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Egraine und Alex

Die Ruhelosigkeit ließ sie einfach nicht los.
Schon seit Tagen war Egraine unruhig.
Sie spürte, dass Veränderungen nahten. Sie konnte sie deutlich spüren, im Flirren der Luft lag es, der Wind wisperte davon. Es lag im Rascheln der Blätter, der Fluss gurgelte davon. Sie konnte es in der aufgewühlten Wasseroberfläche sehen, sie sah es in den vorbeiziehenden Wolken.
Sie spürte es in der losgetretenen Erde und den ersten keimenden Blumen.
Was es jedoch war, dass sah und hörte Egraine nicht.
Sie hatte nur diese Träume.
Unbestimmt, sie kamen und gingen und nie zeigten sie ein klares Bild.
Mal war es ein undurchsichtiger Nebel, dann ein verschlungener Pfad. Manchmal war es auch ein dunkles, tief dunkles Meer, dessen Grund sie nie erreichte, oder ein einzelner Stern, den sie immer wieder aus den Augen verlor.
Alle Elemente, Luft, Erde, Wasser und Feuer, warnten sie. Sie schenkten ihr träume, die eines gemeinsam hatten und nur das hatte sie aus allen Träumen klar erkennen können.
Eine Botschaft.
Sei bereit
Egraine hatte gelernt die Zeichen zu deuten und der Stimme in sich zu folgen.
Sie führte sie stets auf gleichmäßigem und klarem Pfad.
Sie war am Morgen aufgestanden und sie hatte gewusst wen sie suchte, als sie in der Burg nach Holly suchte.
Sie wusste, wo sie diese fremde Frau fand.
Die Hebamme Lucy MacDonalds, mit deren Eintreffen die Träume begonnen hatten.
Sie hatte gewusst, welche Kräuter sie Holly zeigen musste, welches Wissen sie der Amme offenbaren musste, damit diese bereit war zu tun, was sie tun musste.
Was das war, wusste Egraine nicht, aber sie musste es nicht wissen, um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Die Unruhe, die sie verfolgt hatte, bis sie alles sorgfältig erfüllt wusste, hatte jedoch nicht nachgelassen.
Während Egraine die Burg verlassen hatte, um sich in ihre verborgenen Höhle, im Wald, zurückzuziehen, waren die träume wieder gekommen.
Egraine kannte das Leben als Einsiedlerin und sie schätze diese Höhle, die nur gefunden wurde, wenn sie es würde wollen, als ihr zu Hause.
Mehr als die Burg.
Die Hektik und die engen Schlossmauern beängstigten sie mehr als Träume oder die natur mit ihren vier mächtigen Elementen um sie herum.
Egraine nahm an, dass kam daher, dass sie anders war.
Schon früh hatte sie dies bemerkt.
Während sie nicht sprechen konnte, aber dennoch immer verstanden wurde, als könnten alle Menschen ihre Gedanken hören, die sie dachte.
Sie wusste viel mehr über Kräuter und das Heilen, als Andere, ohne das sie etwas davon lernte.
Sie hatte es einfach gewusst.
Sie verlief sich auch nie im Wald.
Sie lernte das Schwimmen ohne einen Lehrer.
Sie lernte gute und giftige Pflanzen zu unterscheiden und fand immer etwas Essbares im Wald.
Sie lernte den Lauf der Sonne zu deuten, das Wetter in der Luft zu riechen und sie konnte Bilder im Feuer und in der klaren Oberfläche eines Sees sehen.
All das geschah je älter sie wurde und vor zwei Jahren begannen die Träume.
Träume, die immer dasselbe Muster hatten und in einer Botschaft endeten, deren Aufforderung sie stets nachkam.
Es gab niemand der sie dafür belohnte, nie wusste sie, ob ihr tun etwas geändert hatte oder wenn sie einen Traum verweigert hätte, ob das etwas verändert hätte.
Sie tat es weil sie spürte, dass sie es tun musste.
Ihr Leben erschien ihr aufregend, seltsam und manches Mal sehr einsam.
Denn auch wenn sie die Dorfbewohner über sie reden hören konnte, so hatte sie nie wirklich einen aus dem Feenvolk getroffen.
Sie waren ihnen nie begegnet und sie erschienen ihr auch nicht um mit ihr zu reden.
Sie konnte auch noch so oft mit den Tieren Zwiesprache halte, sie antworteten ihr nie und Egraine hatte sich an dieses einsame Dasein gewöhnt.
Ihre tage waren dennoch erfüllt von den Aufgaben, denen sie nachging, den Menschen, den sie half und sie spürte tiefe Gewissheit darüber, dass der Weg den sie ging, wichtig und richtig war.
So war sie auch den letzten Träumen gefolgt, die sie neue Kräuter hatten sammeln lassen.
Sie wusste nicht für wen und wieso.
Sie wusste auch nicht warum sie sich auf den Weg ins Dorf machte.
Irgendetwas war passiert.
Irgendetwas nahm seinen Lauf, während Größere Dinge noch folgen würden.
Sie hatte die letzte Nacht einen Traum voller Bedrohungen gehabt und wusste, dass die Dinge erst anfingen.
Anfingen…
Sie erkannte, dass ihre Füße sich dem Hof der MacLures näherten.
Sie war hier schon gewesen. Sie hatte Duncan MacLure, dass Bein abnehmen müssen, aber diesmal war sie nicht wegen ihm hier.
Sie wusste es, als sie den Fuß in den Hof setzte und der Wind durch ihr offenes Haar fuhr.
Alex Forbes, der britische Gefangene. Er war der Grund. Er, der für so vieles verantwortlich würde sein. Er musste entscheiden, ob er leben wollte.
Noch wusste der Mann nichts davon, als Murrin sie beide alleine ließ.
Sie konnte seine Unsicherheit spüren.
Sie wusste, dass er nicht an all das glaubte, dem sie folgte.
Er würde es selbst dann nicht, wäre er ein Schotte und hier aufgewachsen, nicht in dem Leben, dass er geführt hatte.
Es lag nicht in seiner Natur Träumen zu folgen.
All das sagten ihr seine Augen und sie wusste, dass genau das sein Schicksal sein würde.
Nicht ich kann dir helfen, Alexander Forbes. Du allein wirst es sein, der entscheidet, ob du leben oder sterben wirst.
Egraines Gedanken waren scharf wie Feuer, welches auch ihren Traum bestimmt hatte.
Feuer, das seinen Weg offenbaren würde.
Sie kam auf ihn zu und holte sicher eine Salbe und Tuch aus der Tasche heraus, die sie trug.
Ich werde nur den Weg frei machen für dich, entscheiden und gehen wirst du selbst müssen.
Sie trug die Salbe versucht vorsichtig auf, aber Egraine wusste, dass ihre Hände so weich und sanft waren, wie die zarte Führung einer Feder.
Sie sah ihm fest in die Augen.
Dein Weg wird hart werden und dieser Kampf wird dein Kampf gegen das Feuer, bist du lernst selbst der Kampf zu sein, Alexander.
Sie band ihm das Tuch um und erhob sich lächelnd.
Vielleicht sehen wir uns wieder, mein Freund. Ich wünsche dir viel Glück. Sei stark.
Sie erhob sich und in dem Moment, da sie die Stalltür schloss, wusste sie, dass Alexander Forbes größter Feind, dass Feuer…er selbst war.
Aber das war Teil eines Musters, das ihm gehörte, es war sein Weg.
Sie hatte ihren Teil erfüllt.
Als sie beim Haus angekommen war, klopfte sie und wartete darauf, dass Murrin sie hereinbat.
Auch sie war Teil des Musters.
Ein Teil, das an einem seidenen Faden mit dem Muster von Alex verwoben war.
Sie würde entscheiden, es zu lösen oder es weiter zu verweben.
Egraine spürte, dass beide Wege mit viel Leid verbunden waren.
Wasser hatte ihr auch von Murrins Weg geflüstert. Wasser, das stark und stetig floss und doch viele Tränen hinterließ.
Wasser war immer Leben und auch Kummer.
Etwas das Egraine lesen konnte, etwas das sie aus ihren Träumen wusste, aber sie spürte auch, dass es Dinge waren, die zum Leben der Menschen gehörten und die ihr völlig fremd waren.
So fremd, wie das Leben, dass diese beiden Menschen, denen sie hier auf ihrem Weg begegnete, führten und führen würden.
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Beitrag 22.05.2007, 09:35
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Murrin MacLure
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10. Mai 1746, Nachmittag
PP: Egraine, Alex

Murrin war regelrecht zurück ins Haus geflohen.
Sie spürte, dass ihr Herz wild schlug und dass dies nicht von der kurzen Wegstrecke, die sie gerannt war, kam, sondern von dem Gefühl, dass sie hatte loslaufen lassen.
Sie fühlte sich wie eine Verräterin.
Sie hätte am liebsten über sich selbst geweint, aber sie wusste nicht weshalb.
In der Küche stand sie einen Augenblick einfach nur da, sah zu wie ihr Atem heftig ging, ihre Brust sich schwer hob und senkte und sie nur langsam ruhiger wurde.
Mit der Ruhe kam auch das Gefühl wieder denken zu können zurück.
Vielleicht war es nicht richtig gewesen, seinen Wunsch zu ignorieren, aber es war trotzdem das einzige was sie hatte tun können.
Wieso?
Wieso war ihre Mutter in Sorge, wenn sie ihm dieses versprechen gab?
Wieso glaubte ihre Mutter, dass es eine Gefahr war, wieso glaubte sie nicht daran, dass Murrin es würde halten können und warum machte sie sich Gedanken darüber, wie sie ihn angesehen hatte?
Sie wusste es nicht.
Alles was sie klar denken konnte war, dass sie wollte, dass er…sie wollte dass er lebte.
Aber wieso erzählte sie ihm all die Sachen, die sie ihm erzählt hatte?
Wieso fühlte sie sich dann trotzdem schlecht, wenn sie seinen Wunsch missachtet hatte?
Lange stand sie da und dachte darüber nach, während sie ins Leere starrte.
Das plötzliche Klopfen riss sie abrupt aus ihren Bemühungen, diese Fragen zu ergründen und als sie auf Egraine traf, konnte sie nicht dagegen machen, dass sie fragte: „Was hat es zu bedeuten?“
Warum sie fragte wusste sie nicht. Was sie sich erhoffte und wieso ihr die Frau weiterhelfen sollte auch nicht, aber sie hatte fragen müssen.
Das wirst du selbst herausfinden müssen, Murrin. Folge dem Wasser. Folge ihm oder stell dich dagegen, webe oder löse. Nur du wirst es herausfinden können.
Egraine schüttelte den Kopf, dabei hatte Murrin gar nichts gesagt.
Das weiß ich nicht. Und wenn würde ich es dir nicht sagen.
Sie wusste also nicht ob es richtig wäre? Ob sie das richtige würde tun?
Was solltest du tun?
Das verwirrte sie zunehmend und Murrin beschloss diese Gedanken mit einer Handbewegung von sich zu schieben.
Weit weg.
Stattdessen nahm sie die Kräuter entgegen ließ sich von Egraine sagen, wie sie sie zuzubereiten habe und wann sie in welchen Mengen und wie oft davon Alex geben solle.
Sie nickte hier und da, um zu zeigen, dass sie verstanden hatte.
Dann verabschiedete sie Egraine und schloss hinter ihr die Tür.
Sie hätte wieder zurück zu Alex gehen können.
Aber sie wollte ihn jetzt nicht sehen.
Bis es Zeit zum Abendessen war, lenkte sich Murrin mit Waschen ab.
Das Wetter war noch immer frühlingslau und warm.
Die Wäsche zum Trocknen auf eine Leine gespannt, begann sie das Abendessen.
Sie schnitt Brot in dicke Scheiben, schnitt Käse auf und etwas von dem Fleisch, dass sie geräuchert im Keller aufbewahrten.
Außerdem kochte sie einen Topf Porridge, den sie mit selbstgemachtem Erdbeerkompott anreicherte.
Das alles bereitgestellt, war sie kaum fertig, da kam ihre Mutter wieder.
„Mutter.“ Murrin umarmte Eilis und sah sie streng an. „Du warst lange weg.“
Eilis seufzte schwer. „Aye, ich habe einen Tagelöhner gefunden, der uns hilft.“
Murrin lächelte erfreut. „Wirklich? Welch wunderbare Nachrichten.“
Mahnend sah sie auf ihre Mutter, die müde wirkte.
„Setzt dich erst einmal und iss etwas, du siehst vollkommen erschöpft aus.“
Eilis nickte. „Es gibt so viel zu tun. Selbst wenn dein Brite tüchtig und fleißig wäre, er müsste schon übermenschliche Kräfte haben um alles alleine zu schaffen, Murrin.“
Eilis sah sie fragend an. „Lebt er noch?“
Murrin zog ein beleidigtes Gesicht. „Natürlich, Egraine hat nach ihm gesehen.“
Eilis lächelte leicht, nickte dann. „Aye, gut. Dann geh und bring ihm etwas zu Essen.“
Eilis erhob sich. „Ich werde bei deinem Vater essen, er hat doch sicher nach mir gefragt?“
Eilis Lächeln strahlte für Momente von Liebe und Zuneigung und Murrin beneidete ihre Mutter für dieses Gefühl. Sie nickte zustimmend. „Ja, natürlich. Ich habe ihm gesagt, du machst ein paar Besorgungen und triffst dich mit Jane.“
„Danke.“ Sie küsste Murrin auf die Stirn und begann das Abendbrot auf ein Holztablett zu stellen.
Murrin tat es ihr gleich und so arbeiteten Mutter und Tochter eine Weile schweigend, bevor ihre Mutter nach oben zu ihrem Mann ging und Murrin sich auf den Weg zum Stall machte.
Es war dunkel geworden und sie wäre einmal beinahe gestolpert.
Im Stall stellte sie das Tablett auf den Boden und entzündete die beiden Lampen an der Wand.
Ihr Blick fiel auf Alex und sie lächelte unsicher, während sie den Eimer umdrehte und das Essen auf diesem abstellte.
„Das ist…Abendessen.“
Sie deutete auf die beiden Teller mit Brot, Käse und Fleisch und die beiden Schüsseln mit Porridge.
„Ich leiste dir Gesellschaft, in Ordnung?“
Unruhig spielte sie mit ihrem Haar, als sie auf seine Antwort wartete und wusste nicht weshalb sie überhaupt unruhig war.
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Beitrag 22.05.2007, 09:36
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Abend
PP: Murrin

… und dieser Kampf wird dein Kampf gegen das Feuer, bist du lernst selbst der Kampf zu sein …
Alexander wollte es begreifen, denn er wusste nichts anderes mit seinem Geist anzufangen ohne an die ganze Lage zu denken, in der er sich befand. Aber der Gedanke entglitt ihm immer wieder.
Die Zeit, die er einfach da lag und versuchte, sich auszuruhen, flog an ihm vorbei.
Alex wusste, es war Abend, die Nacht schon vor einiger Zeit hereingebrochen.
Vor seinen geschlossenen Augen verschwammen verschiedene Bilder und flossen ineinander. Aber von allen, die da waren, herrschte nur eines vor…
Eines, das immer wieder kehrte.
Ein Paar Augen, in denen das Braun sanft in Grün zu fließen schien.
Der Kampf gegen das Feuer…
Es war vollkommener Unsinn, dass ihn diese Stimme in seinem Kopf zu verfolgen schien. Er hatte selbst gesehen, wie kein Wort aus ihrem Mund gekommen war.
Es war etwas undurchsichtiges, dass Alex unangenehm frösteln ließ, sobald er an diese Begegnung dachte.
Die Umrisse von Murrin konnte er in der Scheunentür ausmachen, als diese sie hinter sich schloss. Sie brachte…. das Abendessen.
Er hatte es erkannt, bevor sie es sagen musste. Im seichten Schein der Öllampen betrachtete er sie kurz, während er sich aufrichtete.
Alex nickte dankbar, auch wenn eben diese Dankbarkeit nicht auf seinen Zügen zu erkennen war. Sein Magenknurren schon beim Anblick des essen, ließ ihn beherzt aber nicht gierig zugreifen. Alex sah von dem Tablett auf zu Murrin, die noch immer stand.
Sich seiner Manieren zurückbesinnend, unterbrach er sich im Essen.
Sein Blick lag ernst auf ihr, dass man hätte leicht vermuten können, er trüge ihr noch immer nach, dass sie gegen seinen ausdrücklichen Wunsch Hilfe geholt hatte.
Alex schüttelte den Kopf, strich sich dabei einige Haarsträhnen aus der Stirn.
„Ich bin dir nicht böse.“, wurde er mit erschlagend offener Nüchternheit los.
„Sie wird nichts verraten.“ Alex Sicherheit stand in seinen beinah schwarz scheinenden Augen.
Er musterte die Reichhaltigkeit auf dem Tablett und sah zu Murrin auf, wobei sich auf seinen Mund ein einladendes Lächeln stahl.
„Wolltest du mir nicht Gesellschaft leisten? Bitte, setz dich doch.“ Er deutete auf die beiden Schalen mit Porridge und das Fleisch.
„Das ist viel zu viel für mich.“
Bevor Murrin aber etwas darauf hätte erwidern können, kämpfte Alexander sich auf die Beine. So groß, wie er war, wirkte er vielleicht etwas unheimlich in dem spärlichen Licht und dem, trotz frischer Kleider, verwahrlosten Eindruck, den er machte.
Er hielt Murrin über das Tablett hinweg höflich die Hand entgegen, wie es landläufig üblich war, wenn man sich vorstellte.
„Ich bin Alexander, Alexander Forbes.“ Erklärte er, als hätten sie sich zufällig irgendwo in Glasgow getroffen. „Und du bist Murrin, richtig?“
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Beitrag 22.05.2007, 09:37
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Murrin MacLure
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10. Mai 1746, Abend
PP: Murrin und Alex

Murrin war perplex von den vielen Dingen die beinahe gleichzeitig passierten.
Angefangen hatte alles damit, dass der englische Gefangene damit begonnen hatte zu essen.
Anhand dem, dass er dies sehr schnell tat, meinte Murrin zu bemerken, wie hungrig er gewesen musste. Es war also sicher mehr der Hunger, als die Kochkunst, die ihn so zugreifen ließ.
Aber sie spürte dennoch Erleichterung über das Verhalten des kranken Mannes. Es wäre schwer geworden ihn zu zwingen, wenn er sich geweigert hätte. Murrin kannte die sture Art, die Männern eigen sein konnte von ihrem Vater.
Noch in der Erleichterung gefangen, dass es nicht nötig wäre Alex zu überzeugen, essen zu müssen, sah dieser zu ihr auf, sich im essen unterbrechend.
Sie spürte seine dunklen Augen musternd auf ihr, als er plötzlich erklärte er sei nicht böse.
Murrin hatte nicht geahnt, dass man ihr so sehr ansah, dass sie noch immer unsicher war, darüber Egraine zu Alex zu lassen. Sie errötete über diese Erkenntnis und Alex Worte und senkte den Blick, mit einer Haarsträhne spielend.
Sie war froh, dass er es ihr nicht übel nahm, aber ihr war auch unangenehm, dass es ihm so bewusst war, dass sie sich darum gesorgt hatte.
Das erschien Murrin nicht richtig.
Sie sah jedoch wieder zu dem Engländer, als er sicher erklärte Egraine würde nichts verraten.
Murrin glaubte seinen Worten, nicht nur weil er sie so gewiss aussprach, sondern weil sie einfach um deren Wahrheit wusste.
Egraine hatte keinen Grund ihn zu verraten. Die Leute im Dorf fanden die schweigende Frau merkwürdig, aber sie war vertrauenswürdig, so seltsam sie auch sein mochte.
Wäre dem nicht so gewesen, hätte Murrin weit mehr mit sich gehadert sie zu holen, damit sie sich Alex ansehen würde.
Dennoch war Murrin überrascht von der Sicherheit in dessen Stimme.
Er kannte die stille Heilerin nicht und dennoch schien er, trotz allem Misstrauen das er hegte, zu vertrauen oder zumindest zu glauben.
Murrin hätte das nicht erwartet und neugierig fragte sie sich, was die rothaarige Frau, ihm erzählt haben mochte.
Murrin erinnerte sich gut an die merkwürdigen Worte, die Egraine ihr zugeflüstert hatte, ohne dass Murrin ihre Stimme wirklich gehört hatte und sie war neugierig, ob Alex’s Botschaft ebenso rätselhaft gewesen sein mochte und…und was es gewesen war, dass sie ihm verkündet hatte.
Oder hatte sie ihm nicht gesagt, ihm nur geholfen?
Murrin beobachtete den Englänger, suchte in seinen Augen nach Antworten oder Anzeichen auf diese, wurde aber nicht fündig.
Stattdessen erklärte er, sie wolle ihm doch Gesellschaft leisten, solle sich setzen, für ihn sei das alles zu viel.
Murrin lächelte wegen seiner Worte, weil sie für sich selbst etwas zu Essen mit auf das Tablett gestellt hatte, bevor sie zu ihm gekommen war.
Seinem Hunger unterschätzend, hatte sie geglaubt er würde alles aufessen.
Sie hätte es ihm gegeben, darum wissend, dass sie in der Küche noch etwas hatte.
Bevor sie jedoch antworten, oder zu ihm gehen konnte, sah sie wie er aufstand.
Er wirkte groß, als er ihr gegenüber stand und auf sie zukam.
Einschüchternd und…gewaltig.
Aber nicht gefährlich.
Nicht nur weil er sich beinahe höflich vorstellte.
Alex…
Sondern weil…
Weil sie sich nicht vor ihm fürchtete.
So war es wohl.
Sie lächelte erneut zurückhaltend, darum wissend, dass das hier mehr als merkwürdig war und auch für ihn seltsam sein musste.
Dann nickte sie.
„Ja, Murrin MacLure.“
Sie drückte seine Hand in gewohnt fester Art, die Feldarbeit gewohnt war.
„Alex…“ Sie ließ seinen Namen über ihre Lippen gleiten, spielte noch zwei Mal mit dem fremden Laut und setzte sich dann zu ihm und dem Essen.
An dem Brot zupfend, musterte sie ihn beinahe schüchtern, bis sie die Stille mit einer Frage durchbrach, die sie beschäftigte.
„Wie kommt es das ihr gälisch sprecht, Alex?“
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Beitrag 10.07.2007, 19:02
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Alexander Forbes
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10. Mai 1746, Abend
PP: Murrin und Alex

So hatte ihn lange niemand mehr genannt. Einfach Alex.
Aber so sicher, wie Murrin sich ihrer war, fand er es gut, dass sie ihn so nannte. Er nickte bestätigend. Sie könnte ihn ruhig Alex nennen.
Es war allemal kürzer als Alexander.
Es machte ihm Spaß, ihr dabei zuzuhören, wie sie mit der Silbe spielte, die sein Name war. Und so folgte er ihr interessiert, drehte ein Stück Fleisch, das er vorgehabt hatte, zu essen, in den Fingern. Er zögerte, um es als willkommene Ablenkung zu nehmen, sobald sie zu ihm sehen würde.
So, wie eben jetzt. Wenn Murrin ihn fragte, wie es dazu komme, dass er gälisch spräche.
Alex lächelte zurückhaltend, sah auf seine Hände, in denen er beschäftigt verlegen an dem Fleisch zupfte.
Sie kümmerte sich so um ihn.
Das musste ihn augenscheinlich dazu bringen, so zu reagieren. Halb aufsehend, aß er etwas von dem Hammelfleisch. In seinen dunkeln Augen stand deutlich, dass er bereit war, es ihr zu sagen.
„Ich komme aus Glasgow. Aus Paisley.“ Alex hoffte, ihr sagte die Stadt in den Lowlands etwas. „Aber es ist nicht üblich. Viele dort sprechen englisch.“, erklärte er auf gälisch.
Kopf schüttelnd sah er auf das Tablett und lächelte für sich.
Worüber?
Alex wusste es im Augenblick nicht so richtig zu deuten, weshalb es ihn so traf, wenn sie mit ihm ihr Essen teilte. Oder teilte er mit ihr?
Das waren fragen, die im Augenblick nichts daran ändern würden, dass sie sich hier, gegenüber im Stall saßen.
Es schmeckte sehr gut.
Er schüttelte noch immer ungläubig den Kopf. Es durfte nicht so sein, wie es schien.
Oder?
„Mein Vater. Er kommt aus Aberdeen. Er hat es uns beigebracht.“ Beinah stolz wurde Alex lächeln zu einem grinsen, dass er ebenfalls wegschüttelte.
Das wollte doch niemand wissen. Nicht gerade hier. In dieser Situation.
Er wurde sichtlich ernster, als er nach einem Becher griff. Murrin schenkte ihm etwas Milch ein, die er trank.
zu ihr sehend, glänzten seine schwarz wirkenden, kleinen Augen, ernst und auf eine unbestimmte Art gerührt, die sich nicht in seinen Zügen zeigte.
„Ihr habt viel verloren. Oder?“ Seine schmalen Lippen waren zusammengekniffen, sein Körper angespannt. Alex suchte in ihren Zügen nach einer Antwort, bevor sie sie geben konnte. Und obwohl er glaubte, sie in groben Zügen zu wissen… nahm er nicht davon Abstand, es genau wissen zu wollen.
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Beitrag 12.07.2007, 14:07
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Murrin MacLure
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10. Mai 1746, Abend
PP: Murrin und Alex

Murrin sah wie Alex ihrem Blick auswich. Es erschien ihr, als habe sie mit ihrer Frage etwas angeschnitten, über das der englische Soldat lieber geschwiegen hätte. Vielleicht wollte er nicht über den Verlust sprechen, den er erlitten hatte. Vielleicht war er im Herzen noch immer zornig und glaubte dieser Zorn sei nicht angemessen, da eine Frau dieses verhassten Volks ihm etwas zu Essen gebracht und dafür gesorgt hatte, dass sich jemand seine Wunde ansah, damit er nicht sterben würde.
Vielleicht glaubte er sich zu Dankbarkeit verpflichtet, spürte aber tief drinnen noch immer Zorn und Hass auf die Menschen, die ihn nun zwangen für sie zu arbeiten.
Murrin wusste es nicht und doch konnte sie den Gedanken, der sie erschreckte, nicht verdrängen. Es konnte die Wahrheit sein, egal wie sehr sie sich soeben wünschte sie sei es nicht. Es wäre nicht so abwegig, wie sie dies darzustellen versuchte, um sich selbst davon zu überzeugen, dass Alex nicht voller Zorn und Hass auf sie und ihr Volk war.
„Es tut mir Leid für deine Familie. Der Krieg ist grausam.“
Bei seinen Worten sah er noch immer nach unten und kauerte sich weiter in sich zusammen, so dass es für Murrin unmöglich war etwas von ihm zu erkennen. Unmöglich…
„Ich vermisse sie auch, aber es gehört zu dem Soldatenleben.“
Das Lächeln war nicht ausgeprägt, das diese Worte begleitete, aber Murrin bemerkte es und sie nickte schweigend.
Es gehört zum Soldatenleben…
Sie war es nicht gewöhnt ihren Bruder zu vermissen. Ihre Mutter auch nicht. Ihr Sohn war nie Soldat gewesen und hätte es nie sein sollen, wenn es diesen verdammten Krieg, wenn es die Bedrohung seiner Seite nicht gegeben hätte.
Wenn es sie nicht gegeben hätte und es nie so weit gekommen wäre, dann wäre er jetzt nicht hier.
Er säße hier nicht fest, so wie Murrins Bruder nicht tot wäre. Sie beide säßen nicht in diesem Stall und unterhielten sich über Dinge, die sie nicht bereden sollten. Wie sollten sie beide auf eine gleiche Meinung kommen? Wie würden sie sich verstehen können?
Der Krieg hatte für sie unterschiedliche Seiten vorgesehen und es schien vollkommen absurd und unmöglich nach seinem Ende die Seiten zu wechseln, oder so zu tun, als gebe es sie gar nicht erst.
Er war ein britischer Gefangener, der viele Menschen umgebracht hatte, die ihrem Volk angehört hatten. Er würde nie mehr sein, als das. Und vielleicht war das vom Herrn vorgesehen.
Erschrocken zuckte Murrin zusammen, als sie bemerkte, wie Alex sich krümmte. Er musste wieder Schmerzen haben.
Ach Murrin..
Was spielte es für eine Rolle, welche Seiten man ihnen zudachte, in dieser Welt? Das konnte sie, eine einfache Frau, eh nicht beeinflussen. Es war wie es war und sie würde es nicht ändern können. Aber sie konnte sich seiner Wunde annehmen und dafür sorgen, dass er gesund würde. Vielleicht würde er seine Familie ja wieder sehen. Wenn es einen Weg gab, dass er zurück nach Hause dufte, dann konnte sie nicht zulassen, dass er diese Möglichkeit nicht mehr wahrnehmen könnte, nur weil sie ihn hatte sterben lassen.
„Mit tut es wirklich Leid für euren Verlust. Ich werde mein Bestes tun, um euch zu helfen. Danke für das Essen. Es war sehr schmackhaft.... Habt ihr es zubereitet?“
Murrin lächelte und senkte den Blick, während sie verneinend den Kopf schüttelte.
„Nur ein wenig, das meiste davon…kocht sich von alleine. Es ist nur etwas Brühe und…“
Sie sah abwinkend auf. „Es ist nichts besonderes, Alex. Nur das Bauernleben einer Frau.“
Sie lächelte für einen Moment zu ihm, dann wandte sie den Blick wieder ab, bevor seine dunklen Augen, sie zu sehr in den Bann gezogen hätten.
Sie stand auf und rieb die Hände aneinander, während sie nach der Schere griff, die sie mitgebracht hatte.
„Ich muss gleich zurück ins Haus, ich habe nicht mehr viel Zeit.“ Sie sah unsicher zu ihm und hoffte er verstand, wie sie ihre Worte meinte. Sie wollte nicht seinen Stolz verletzen.
„Soll ich euch vorher das Haar schneiden?“
Murrin versuchte seinem Blick wieder auszuweichen. „Ich habe leider keine Erfahrung mit dem Rasieren und ich darf euch kein Messer geben, aber…also…das Haar…wenn ihr mögt, kann ich es euch etwas abschneiden, damit…“
Sie zuckte mit den Achseln und wirkte recht hilflos, wie sie Alexander musterte. Es war auf einmal wieder schrecklich schwierig mit ihm zu reden, obwohl sie jetzt wusste, dass er sie verstehen konnte.
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Beitrag 24.09.2007, 18:18
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